Fehlende Auslastung

RehaKlinikum Bad Säckingen beantrag Insolvenz

Nach Medienberichten hat das RehaKlinikum Bad Säckingen wegen Belegungsrückgängen Insolvenz in eigener Verantwortung beantragt.

Insolvenz

Foto: Archiv

Aufgrund eines temporären Belegungsrückgangs fehlen dem Haus derzeit pro Monat durchschnittlich 150 000 Euro an Einnahmen, erklärte Geschäftsführer Volker Kull dem Südkurier. Die Gründe für den Rückgang seien vielfältig, lägen aber nicht in der Verantwortung der Klinik. Das entstandene Defizit könne die Klinik aber derzeit nicht alleine stemmen, weshalb die Lohnzahlungen für drei Monate von der Arbeitsagentur übernommen werden.

Um den Zahlungsverpflichtungen auch in Zukunft nachkommen zu können, hat die Geschäftsführung mit den Gesellschaftern nun einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren gestellt. Mit Hilfe des Vefahrens soll das RehaKlinikum in Eigenverwaltung saniert werden. Dem Antrag hat das Insolvenzgericht Waldshut-Tiengen zugestimmt. Ein vom Klinikum beauftragter Anwalt und ein vom Gericht bestimmter Sachverwalter stehen der Geschäftsführung nun zur Seite.

 

 

 

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