Den Zuschlag soll ein »bundesweit etablierter und auf den Klinikbetrieb spezialisierter Träger« erhalten haben, schreiben die "Nürnberger Nachrichten". Auch für die zum Verkauf stehende Kinderklinik der Diakonie in Garmisch-Partenkirchen sei eine Lösung gefunden worden. Einzelheiten will die Diakonie am heutigen Montag bekanntgeben. Der Verkauf der beiden Kliniken war wegen chronischer Finanzprobleme nötig geworden.
Weiter schreiben die "Nürnberger Nachrichten": "Der Hinweis auf einen bundesweit operierenden Klinikkonzern lässt eine strategische Entscheidung etwa der Asklepios Kliniken (Hamburg) oder der Schön-Kliniken erwarten, die bisher in Mittelfranken nicht aktiv sind. Asklepios ist aber bereits stark in der Oberpfalz vertreten. Kliniken der Familie Schön (Prien am Chiemsee) stehen etwa in Bad Staffelstein, in München, aber auch in Hamburg."
Die Rummelsberger Dienste für Menschen betreiben in Garmisch eine Kinder-Rheuma-Klinik mit 110 Betten, in Rummelsberg eine Orthopädische Klinik samt Neurologie und Innerer Abteilung mit 400 Betten. Insgesamt sind in Rummelsberg 660 Mitarbeiter, in Garmisch 180 betroffen.


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