Prüfverfahren läuft

St. Walburga-Krankenhaus und Klinikum Arnsberg planen Fusion

Die Alexianer Misericordia GmbH, Träger des St. Walburga-Krankenhauses in Meschede, und die Klinikum Arnsberg GmbH streben an, die bestehende Kooperation kurzfristig weiter zu intensivieren und auf gesellschaftsrechtlicher Ebene zu verankern.

Foto: Thieme Verlagsgruppe

Die bisherigen Entwicklungen in der Umsetzung des 10 Punkte-Plans zur Krankenhauskooperation haben gezeigt, dass die Herausforderung für die Krankenhausversorgung im HSK, insbesondere vor dem Hintergrund des Krankenhausstrukturgesetz, nur bewältigt werden können, wenn wir in der Patientenversorgung und den Gesellschaften weiter zusammenrücken. Wir können Standorte nicht mehr sichern aus einer losen Kooperation heraus“, so Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung, Klinikum Arnsberg.
„Um bestehende Krankenhausstandorte sowie eine hochwertige und breite stationäre Versorgung in der Region abzusichern, ist eine Neukonzeption der Zusammenarbeit auf Grundlage einer gesellschaftsrechtlichen Verflechtung erforderlich. Ohne gesellschaftsrechtliche Verflechtung ist das Zusammenbrechen einzelner Standorte nicht mehr abwendbar“, berichtete Hartmut Hagmann, Regionalgeschäftsführer, Alexianer GmbH.

Daher haben die Träger einen Konzeptvorschlag zur Fusion erarbeitet. Mit diesem Vorschlag wurde die Aufnahme der neuen gemeinsamen Gesellschaft in den Krankenhausplan NRW beantragt und das krankenhausrechtliche Genehmigungsverfahren eröffnet. In diesen Verfahren können Stellungnahmen eingebracht werden. Parallel laufen die krankenhausrechtliche, wettbewerbsrechtliche und kartellrechtliche Prüfung des angestrebten Vorhabens. Erst wenn dieser Prüfprozess durchlaufen und abgeschlossen ist, können die finalen Entscheidungen und Beschlüsse in den Gremien der Trägergesellschaften gefasst werden. Man arbeitet darauf hin, bis Anfang des 4. Quartals 2017 Ergebnisse auf dem Tisch zu haben. Die neue Krankenhaus-Gesellschaft soll von drei Gesellschaftern getragen werden. Dies sind die Stiftung Carolinen-Hospital Hüsten, die St. Johannes- und Maria-Stiftung sowie die Alexianer Misericordia GmbH Krankenhausträgergesellschaft.

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