Saarland

Wegen Fehldiagnosen von Pathologen mehr als 100 Kliniken gewarnt

Im Skandal um mutmaßliche Krebs-Fehldiagnosen eines Pathologen im saarländischen St. Ingbert soll verhindert werden, dass weitere Patienten womöglich unnötig operiert werden.

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Im Zweifelsfall sollten Patienten, die mit Befunden aus der Praxis jenes Pathologen kämen, noch einmal neu untersucht werden, „damit eben nicht Leute operiert werden, bei denen gar keine Veranlassung besteht”, sagte Jakobs. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt derzeit in 26 Fällen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den 60 Jahre alten Mediziner. Nach dessen Fehldiagnosen sollen Patienten in verschiedenen Kliniken des Saarlandes ohne Not an vermeintlichen Krebserkrankungen operiert worden sein.

Die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz hat alle zu ihr gehörenden 85 Kliniken im Land über ein digitales Rundschreiben informiert. Bisher seien keine Hinweise auf mögliche Fälle in Rheinland-Pfalz eingegangen, sagte eine Sprecherin in Mainz.

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