Zunächst will sich die Kinderklinik mit dem Vorhaben beschäftigen – in Form einer Initiativgruppe aus Kinderärzten, Neonatologen, einer Humangenetikerin, einer Kinderradiologin, Kinderchirurgen, einem Kinderneuropsychiater und einem Spezialisten für Neuroregeneration. Ein elektronisches Dokumentations- und Erfassungssystem soll langfristig die Betreuung spezieller Patienten unterstützen.
In Mecklenburg-Vorpommern würden im Jahr mehr als 12.800 Babys geboren, sagt Kinderklinik-Chef Michael Radke. Wir können davon ausgehen, dass zwei bis fünf von ihnen eine seltene Erkrankung in sich tragen." Auf die letzten zehn Jahre hochgerechnet seien das 20 bis 50 Patienten oder mehr, bei denen keine klare Erklärung für ihre Symptome vorliege. "Da müssen wir aktiv werden."


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