Mit der Ehrung bekräftigen Klinik und Hochschule ihre bereits seit 2006 bestehende Zusammenarbeit zur Vernetzung von Theorie und Praxis in der Gesundheits- und Pflegewissenschaft und zur akademischen Förderung klassischer Ausbildungsberufe wie Krankenpflege, Physio- oder Ergotherapie, heißt es in einer Mitteilung. Mit mehrmonatigen Praktika und bislang zwei Lehraufträgen für Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen ermöglicht das ukb den ASH-Studenten direkte Praxiserfahrung — ihre Projektarbeiten befassen sich mit aktuellen Themen wie den Auswirkungen des DRG-Systems, Hybrid-Operationen oder Businessplänen für neue klinische Versorgungseinrichtungen. Aber auch die ukb-Mitarbeiter profitieren: "Im Bachelorstudiengang Physiotherapie/Ergotherapie bietet das ukb unseren Studierenden seit Juli 2012 Plätze für die praktische Studienphase, umgekehrt nutzen ukb-Pflegemitarbeiter häufig unsere Fortbildungsangebote", erklärt Theda Borde, Rektorin der Alice Salomon Hochschule Berlin.
Ekkernkamp: Nofallsanitäter-Gesetz war nur der Anfang
"Die Substitution und Delegation ärztlicher Leistungen hält Einzug in alle Bereiche des Gesundheitsbetriebs — sie sind endlich medizinischer Alltag", so Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb. "Das neue Notfallsanitäter-Gesetz war nur der Anfang. Effiziente Patientenversorgung der Zukunft braucht besondere Qualifizierung, enge Vernetzung und klare Aufgabenteilung — erweiterte Kompetenzen für nichtärztliche Berufsgruppen sind da nur folgerichtige Konsequenz."


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