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Das Zeitwertkonto – in Zeit investierenWas sind Zeitwertkonten?

Bei der Besparung eines Zeitwertkonto kommen Arbeitnehmer in den Genuss des sogenannte Brutto-Spareffekts. Dadurch werden in kurzer Zeit große Polster aufgebaut, was auch für ältere Mitarbeiter noch funktioniert. Für Arbeitgeber bedeutet das ein Höchstmaß an Flexibilität in der Personalplanung.

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Beschäftigte können auf das Zeitwertkonto Gehaltsbestandteile einzahlen und Sonderzahlungen tätigen. Mit dem angesparten Guthaben können sie die Lebensarbeitszeit verkürzen. Sie können das Wertguthaben aber auch für eine Freistellungsphase nutzen. Elternzeiten, längere Reisen, Sabbatical oder die Pflege eines Angehörigen werden durch ein Zeitwertkonto möglich.

Ein Zeitwertkonto kann man sich wie ein Bankkonto vorstellen, bei dem der Arbeitnehmer Ein- und Auszahlungen vornimmt. Zeit wird eingezahlt - entsprechend umgerechnet - als Überstunden oder angefallene, nicht genommene Urlaubstage. Geld wird eingezahlt in Form von Lohnanteilen oder Sonderzahlungen der Firma (Weihnachtsgeld, Boni etc.). Das Guthaben wird verzinst und später als Gehalt ausgezahlt.

Im Vorruhestand oder bei einem Sabbatical bleibt das Beschäftigungsverhältnis bestehen. Der Arbeitnehmer ist sozialversichert, es entsteht keine Rentenlücke bei einer Auszeit und kein Problem mit der Krankenkasse. Gesetzlich festgelegt sind Insolvenzabsicherung und Werterhaltungsgarantie. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer bei einer Freistellung den Wert des Guthabens zu gewährleisten.

Das Gremium für Zeitwertkonto hat sich auf die Einführung und Konzeption von Zeitwertkonten in Unternehmen und sozialen Einrichtungen spezialisiert. Das Gremium besteht aus Partnern im Bereich Beratung, Rückdeckung, Verwaltung und Treuhand. Das Ziel: Zeit einen Wert geben und Freiräume für Unternehmen und Mitarbeiter schaffen!

Zeitwertkonten – individuelle Gestaltung

Das Beratungshaus Foresight, mit über 13 Jahren Erfahrung mit dieser Form der Lebensarbeitszeitgestaltung, bietet Unternehmen, Institutionen und deren Mitarbeitern Flexibilität und Verlässlichkeit.

Arbeitnehmer möchten ihre Arbeits- und Lebenszeit individuell gestalten. Zeit ist endlich, Zeit ist kostbar und ein Lebensarbeitszeitkonto ist eine Investition in Zeit.

Eine Pflegekraft verzichtet über mehrere Jahre auf die Urlaubstage, die über den gesetzlichen Mindesturlaub hinausgehen. Zusätzlich investiert sie die tariflichen Schichtzulagen. Sie plant, nach Auslaufen des Elterngelds auf diese Weise ihre Elternzeit weiter zu finanzieren.

Der Chefarzt möchte einen weichen Übergang vom Berufsleben in seinen Lebensabend realisieren und plant sich im fortgeschrittenen Berufsleben Teilzeit ohne Entgeltverluste zu ermöglichen. Ab dem Alter von 60 Jahren will der Arbeitnehmer nur noch 4 Tage und zuletzt nur noch 3 Tage arbeiten und bringt sein Tarifentgelt (in seinem Arbeitgebermodell bis zu der monatlichen Höchstgrenze von z. B. 20 Prozent) in sein Langzeitkonto ein.

Eine Krankschwester lässt Prämien in ihr Langzeitarbeitskonto einfließen. Zudem spart sie Teile des Bonus hinzu. Sie möchte später ihre Eltern in gewohnter Umgebung pflegen. Die Pflege von Angehörigen ist sehr umfassend formuliert. Neben Eltern und Pflegeeltern gehören Kinder, Geschwister, Lebenspartner und Schwager dazu.

Fazit: Besonders wichtig ist es, das Konto flexibel und transparent zu gestalten und die Vorteile klar darzulegen. Nur dann wird der Mitarbeiter das Angebot seines Arbeitgebers schätzen.

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