Kongresspräsident Heinz Lohmann erwartet, dass sich der Kostendruck in den kommenden Jahren verstärken wird. Lohmann forderte die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft deshalb auf, die Methoden und Techniken der Digitalen Industrialisierung für mehr Qualität und Produktivität zu nutzen. "Ich erwarte von der Politik, die unternehmerischen Aktivitäten der Betriebe zu unterstützen", ergänzte Lohmann. Gefragt sei dabei kein kleinkarierter Streit um Zuständigkeiten für die Gesundheitswirtschaft zwischen den diversen Ressorts, sondern ein gemeinsames Agieren. Lohmann abschließend: "Detaillierte Gängelung durch staatliche Planung muss durch Gestaltung einer zukunftsgewandten Marktordnung für die soziale Gesundheitswirtschaft ersetzt werden." Ulf Fink, neben Lohmann ebenfalls Kongresspräsident, betonte zum Abschluss der Veranstaltung: "Gesundheits- und Wirtschaftspolitik müssen an einem Strang ziehen, wenn die Branche zum Erfolgsmodell werden solle."
Der Kongress hatte laut Veranstalter über 750 Teilnehmer. Die Veranstalter kündigten den 8. Gesundheitswirtschaftskongress im nächsten Jahr für den 29. und 30. August wieder in Hamburg an.


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