Bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Sofia lehnten Polizisten, Armeeangehörige und Steuerbeamte es ab, künftig 40 Prozent der Kranken- und Altersversicherung selbst zu zahlen. Damit würden ihre Bezüge um rund 12 Prozent schrumpfen. Jetzt kommt der Staat für die gesamten Beiträge von Beamten auf.
Ähnliche Proteste gab es auch in anderen Städten, etwa in Warna und Burgas am Schwarzen Meer. Hintergrund ist ein Experten-Entwurf mit 28 drastischen Sparmaßnahmen. Damit soll das sich abzeichnende Haushaltsloch gestopft werden. Bulgarien will sein Haushaltsdefizit unter 3,0 Prozent halten, um sich zur Jahresmitte für den Europäischen Währungsmechanismus bewerben zu können.


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