Neuregelungen 2018

Das ändert sich im nächsten Jahr im Bereich Gesundheit

Ab dem 1. Januar 2018 treten einige gesetzliche Änderungen im Bereich Gesundheit in Kraft. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Gesetze und Recht

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Ab dem 1. Januar 2018 treten im Bereich Gesundheit eine Reihe neuer Gesetze in Kraft.

  1. Weiterentwicklung der Krankenhausstatistik

    Aufgrund der Krankenhausstatistik-Änderungsverordnung wird die amtliche Krankenhausstatistik des Statistischen Bundesamtes ab 2018 weiterentwickelt. Zwar fallen einige Erhebungen in Zukunft weg, doch kommt beispielsweise die Erfassung ambulanter Leistungen hinzu. Ende 2019 werden erste Ergebnisse der amtlichen Krankenhausstatistik auf Grundlage der neuen Erhebungen vorliegen.

  2. Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen
  3. Zum ersten Januar können gesetzlich versicherte Männer ab 65 einmal in ihrem Leben eine Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas der Bauchaorta in Anspruch nehmen. Die neue Screening-Leistung wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss eingeführt. Abgerechnet werden kann die Leistung unter anderem von Hausärzten, die über eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung verfügen.

  4. Neues Beitragsbemessungsverfahren für freiwillig Versicherte

    Ein neues Beitragsbemessungsverfahren soll ab nächstem Jahr die Kassenbeiträge Selbstständiger stärker an den tatsächlich erzielten Einnahmen derer ausrichten. Die Beitragsbemessung erfolgt in Bezug auf das Arbeitseinkommen und gegebenenfalls anderer starken Schwankungen unterworfenen beitragspflichtigen Einnahmen zunächst vorläufig aufgrund des zuletzt erlassenen Einkommensteuerbescheids. Nach Vorlage des Einkommensteuerbescheids für das Kalenderjahr, für das die Beiträge zu zahlen sind, erfolgt die endgültige Beitragsfestsetzung für dieses Kalenderjahr rückwirkend entsprechend der tatsächlich erzielten beitragspflichtigen Einnahmen im Rahmen der bestehenden Mindestbemessungsgrundlagen und der Beitragsbemessungsgrenze.

  5. Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz sinkt

    Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sinkt von 1,1 Prozent auf 1 Prozent. Die Höhe wird jährlich aus der Differenz der vom Schätzerkreis prognostizierten Einnahmen und Ausgaben der GKV im kommenden Jahr errechnet. Die Höhe des individuellen Zusatzbeitragssatzes einer Krankenkasse wird durch die jeweilige Krankenkasse selbst festgelegt. Hier richtet sich die Höhe in erster Linie nach der wirtschaftlichen Situation der Krankenkasse.

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  • Bundesministerium für Gesundheit
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