DGAV warnt

Kliniken sollen sich auf Terroranschläge vorbereiten

Krankenhäuser sollten sich nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) mit Übungen und Notfallplänen auf die Folgen eines möglichen Terroranschlags in Deutschland vorbereiten. Wenn im Ernstfall Hunderte Verletzte in kurzer Zeit zu versorgen seien, müssten die Abläufe reibungslos funktionieren, sagte Heinz-Johannes Buhr, Sekretär des Chirurgenverbandes.

Der Mediziner warnte: "An Verletzungsmuster, wie sie bei Explosionen auftreten, sind wir nicht gewöhnt." Nach den Anschlägen in Paris im November hätten die Ärzte mustergültig gearbeitet. Auch in Deutschland müsse man sich auf solche Situationen vorbereiten. Regelmäßige Übungen mit dem gesamten Personal seien dafür unerlässlich.

Die DGAV will Ärzte in Seminaren schulen. Dabei soll es etwa darum gehen, komplizierte Verletzungen nach einer Explosion zu erkennen und entsprechend zu handeln. Innere Verletzungen an Organen durch die Druckwelle einer Explosion seien unter Umständen erst einmal nicht zu erkennen, sagte Buhr.

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