"Wir machen ernst: Es wird bei Pharma gespart, auch gegen Widerstände. Aber mit Vernunft", sagte Rösler der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Branchenexperten sind sich der Zeitung zufolge sicher, dass die Ausgaben für Medikamente im vergangenen Jahr erstmals die 30-Milliarden-Euro-Marke durchbrochen haben.
Berechnungen der AOK zufolge könnte ein nennenswerter Teil dieser Kosten bei einem entschiedenen Vorgehen entfallen, schreibt die Zeitung. Beispielsweise würden die Krankenkassen ohne Qualitätseinbußen bis zu 3,4 Milliarden Euro sparen, wenn Ärzte konsequent günstige Nachahmer-Präparate verschreiben würden. Weitere zwei Milliarden Euro würden damit vertan, überteuerte Medikamente mit Patentschutz, aber ohne großen Zusatznutzen, zu bezahlen. Gespräche mit der Pharmaindustrie sollen in den nächsten Wochen folgen, sagte Rösler.


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