Der "Passauer Neuen Presse" (Mittwoch) sagte Seehofer: "Die Einführung der Kopfpauschale mit einem Sozialausgleich in zweistelliger Milliardenhöhe ist objektiv unmöglich." Es könne nicht sein, so der CSU-Chef, "dass der Durchschnitt mehr zahlen muss, damit einige Spitzenverdiener weniger zahlen". Die Kopfpauschale bedeute, "dass der Staat noch stärker mitzahlen müsste". Seehofer forderte, das Problem der massiven Ausgabensteigerungen im Gesundheitssystem "in absehbarer Zeit" zu lösen.
Zwar wolle die CSU nicht zurück zur Budgetierung, doch könnten die derzeitigen hohen Ausgabensteigerungen "medizinisch nicht begründet werden".


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