Qualitätsbericht Krankenhäuser

G-BA legt veröffentlichungspflichtige Qualitätsindikatoren fest

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Qualitätsindikatoren festgelegt, zu denen die Krankenhäuser im Qualitätsbericht 2016 ihre Ergebnisse veröffentlichen müssen.

Geschäftsstelle des G-BA in Berlin

Foto: G-BA

Neue Qualitätsindikatoren sind zum Beispiel bei den Leistungsbereichen Hüftendoprothesenversorgung, hüftgelenksnahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung und gynäkologische Operationen hinzugekommen. Insgesamt sind 216 der 238 Qualitätsindikatoren aus der sogenannten externen stationären Qualitätssicherung abzubilden. Einen entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am vergangenen Donnerstag in Berlin.

Krankenhäuser dokumentieren für den einrichtungsübergreifenden Vergleich der Behandlungsqualität ihre Ergebnisse in derzeit 24 ausgewählten Leistungsbereichen, beispielsweise dem kathetergestützten Einsatz einer Herzklappe und der Endoprothetik. Nicht jeder der dabei verwendeten Qualitätsindikatoren ist geeignet, Ärzten und Patienten entscheidungsrelevante und allgemeinverständlich nachvollziehbare Informationen zu liefern. Welche Qualitätsindikatoren auch im Qualitätsbericht eines Krankenhauses zu veröffentlichen sind, legt der G-BA jährlich fest.

Dem Beschluss des G-BA zur Festlegung der Qualitätsindikatoren für das Jahr 2016 liegt der Bericht „Krankenhausbezogene öffentliche Berichterstattung von Qualitätsindikatoren der externen stationären Qualitätssicherung - Empfehlungen des IQTIG zum Erfassungsjahr 2016“ zugrunde. Er wird in Kürze veröffentlicht.

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