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MesseprogrammMedica 2018 zeigt die Zukunft der Medizin

Die Neurostimulation und Robotik selbst stehen dann am Mittwoch, 14. November,11 bis 12:30 Uhr auf der Forum-Agenda. Hier wird Prof. Arndt Schilling von der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie der Universitätsmedizin Göttingen referieren. Der Übergang zur Robotik ist fließend. Er nennt die sogenannten "gedankengesteuerten Prothesen" als typisches Beispiel für intelligente Prothesen. Sie können die Nervensignale aufnehmen, um daraus Aktionen wie zum Beispiel "Prothesenhand öffnen" abzuleiten und auszuführen.

Den Willen des Patienten richtig deuten

Die größte Herausforderung dabei sei es, den Willen des Patienten zuverlässig richtig zu deuten. Schilling verdeutlicht: "Die Gedanken sind nach wie vor frei und daher sehr schwer in Algorithmen einzufangen. Zudem ist es für den Entwickler, der in der Regel ja nicht selbst Prothesenträger ist, manchmal schwierig, die komplex veränderte Alltagssituation des Patienten zu verstehen." Um eine intelligente Steuerung an die Bedürfnisse des Patienten anpassen zu können, sei daher eine sehr enge Zusammenarbeit in einem interprofessionellen Team von Patienten, Ärzten und Ingenieuren notwendig.

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