Pioneer Medical Devices AG

Die Pioneer Medical Devices AG ist ein innovatives Unternehmen im Gesundheitsmarkt, welches Krankenhäusern und Praxisgemeinschaften innovative und neuartige Medizinprodukte, medizinisch-technische Systemlösungen und Dienstleistungen anbietet, die zu deutlichen Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen und zur Effizienzsteigerung von bis zu 50% - gemessen am Status quo - führen.

Die Zeichen stehen auf B2B

Während 40 Prozent der deutschen Krankenhäuser mittlerweile rote Zahlen schreiben, werden die Rahmenbedingungen immer enger: Da werden Fallpauschalen (DRGs) durch die Absenkung des Sachkostenanteils gekürzt, da ist das Krankenhausstrukturgesetz mit seinen gestiegenen Qualitätsanforderungen, da ist die neue Medizinproduktebetreiberverordnung, die eine aufwändige Umrüstung der Sterilisationsvorgänge erforderlich macht, und last but not least ist da noch ein besorgniserregender Fachkräftemangel. Viel Holz für die 2.000 Krankenhäuser, die außerdem auf einem Investitionsstau in Höhe von rund 30 Milliarden Euro sitzen, und von denen wohl eine relevante Zahl demnächst schließen wird.

All das kam beim 8. Beschaffungskongress am 8. und 9. Dezember in Berlin zur Sprache. Aber statt zu jammern, wurden gangbare Lösungswege aufgezeigt, die – fasst man sie zusammen – in eine klare Richtung zeigen: in Richtung Outsourcing und Digitalisierung.

Wegweiser Media & Conferences GmbH (Simone M. Neumann)

Charité holt sich neue Dienstleiter in den OP

Gut nachvollziehbar ist dieser Trend im OP-Bereich. In dem Hochkostentrakt werden immerhin 30 Prozent aller Erlöse eines Krankenhauses generiert, weshalb ein effizienter OP-Betrieb als mit die wichtigste Stellschraube für den wirtschaftlichen Erfolg eines Hauses gilt. Die Charité hat deshalb ihr zentrales OP-Management direkt der Geschäftsleitung unterstellt und mit digitaler Unterstützung die Prozesse weitgehend standardisiert. Heute sei man mit dem Konzept auf einem guten Weg zur Medizin 4.0, erklärte der Leiter des OP-Managements der Charité Matthias Diemer. „Alles was wir machen, muss steuerbar, transparent und messbar sein“, sagte er. „Diese Transparenz gibt uns die Möglichkeit zur Reflektion, etwa wenn es erhebliche Abweichungen von der durchschnittlichen Schnitt-Naht-Zeit gibt.“

Unabdingbar für ein effizientes OP-Management sind nach Ansicht des Mediziners die Standardisierung der Prozesse und der Logistik sowie klar definierte Zuständigkeiten. Eine OP-Schwester sei wegen ihres hohen Spezialisierungsgrades nicht austauschbar, jedoch könne man einige Aufgaben an Dritte delegieren, erklärte er mit Blick auf den Fachkräftemangel. „Es muss ja nicht alles selber gemacht werden, sondern wir haben die Möglichkeit, bestimmte Verantwortungsbereiche an neue Dienstleister zu übertragen.“ Als Beispiel nannte er standardisierte Siebe und das vorgepackte Fallwagenkonzept. „Wenn man das gut koordiniert, können enorme Synergieeffekte entstehen“, betonte Diemer.

Kaum eine Klinik für neue Medizinprodukteverordnung gerüstet

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„Brauchen mehr Complicance bei der Händehygiene“

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B2B-Revolution und Medizin 4.0 gehen Hand in Hand

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