Pioneer Medical Devices AG

Die Pioneer Medical Devices AG ist ein innovatives Unternehmen im Gesundheitsmarkt, welches Krankenhäusern und Praxisgemeinschaften innovative und neuartige Medizinprodukte, medizinisch-technische Systemlösungen und Dienstleistungen anbietet, die zu deutlichen Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen und zur Effizienzsteigerung von bis zu 50% - gemessen am Status quo - führen.

„Geiz ist geil – in Kliniken funktioniert das nicht”

In Berlin ist der 7. Beschaffungskongress der Krankenhäuser zu Ende gegangen. Auf dem Kongress warnte Pioneer-Vorstand Robert Schrödel die Kliniken davor, sich von schnäppchenhaften Kaufpreisen blenden zu lassen. Stimme die Qualität nicht, drohe die billigste Lösung schnell zur teuersten zu werden.

Ein Interview mit Robert Schrödel

Bei der Podiumsdiskussion eben haben Sie gesagt: „‚Geiz ist geil‘ – im Gesundheitswesen funktioniert das nicht.“ Was ist für Sie an dieser Mentalität problematisch?
Diesen Slogan erleben wir als private Verbraucher ja laufend – vom Möbelhaus bis zum Hifi-Shop. Gibt’s hier noch ein Rabattchen und dort noch ein Rabattchen? Und wir lassen uns davon verführen. Krankenhäuser mussten nach dem bisherigen Vergaberecht immer das augenscheinlich preiswerteste oder vordergründig billigste Medizinprodukt einkaufen – wobei nicht einmal genau definiert war, was „preiswert“ ist. „Geiz ist geil“ führt im Gesundheitswesen erfahrungsgemäß nicht zu einer auf Dauer wirtschaftlichen Lösung. Denn wenn man die Lebensdauer der eingesetzten Medizinprodukte und -technik außer Acht lässt, kann der Billigste schnell zum Teuersten werden.

Können Sie das bitte einmal anhand eines konkreten Beispiels illustrieren?
Ein Beispiel sind sogenannte Fräser für die minimalinvasive orthopädische Chirurgie – genannt Arthroskopie – mit denen man beispielsweise am Knie- oder Schultergelenk Knorpel glätten kann. Durch den Zwang, immer billiger herstellen und produzieren zu müssen, haben einige Medizinproduktehersteller zu Maßnahmen gegriffen, die – sagen wir es nett – nur suboptimal sind. Sie haben auf chinesische Hersteller und Lieferanten vertraut, die schlechte Ausgangsmaterialien verarbeiten.

Zu welchen Konsequenzen oder gar Komplikationen kann das führen?
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Vorhin sprachen Sie vom „bisherigen“ Vergaberecht. Tut sich das was?
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Sind damit die Probleme ab 1. Januar 2016 gelöst?
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Sie haben auch das Thema „Händehygiene“ angesprochen. Ganz neu ist das ja nicht.
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Ein Slogan von Pioneer lautet: „Wir entknoten den Investitionsstau“. Superman und David Copperfield zusammen würden das nicht schaffen – von der Politik ganz zu schweigen. Da haben Sie sich ja einiges vorgenommen.
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Warum sollten Krankenhäuser solche Projekte zusammen mit Pioneer angehen. Können sie das nicht alleine?
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Interview: Adalbert Zehnder/kma

zur vollständigen Version: www.pioneer-med.de/2015/12/einkauf-von-medizinprodukten-geiz-ist-geil-in-kliniken-funktioniert-das-nicht/