Pioneer Medical Devices AG

Die Pioneer Medical Devices AG ist ein innovatives Unternehmen im Gesundheitsmarkt, welches Krankenhäusern und Praxisgemeinschaften innovative und neuartige Medizinprodukte, medizinisch-technische Systemlösungen und Dienstleistungen anbietet, die zu deutlichen Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen und zur Effizienzsteigerung von bis zu 50% - gemessen am Status quo - führen.

Krankenhausreform zwingt zu qualitätsorientiertem Einkauf

Das neue Krankenhausstrukturgesetz wird weitreichende Änderungen für Krankenhäuser und Patienten, aber auch für die Wirtschaft mit sich bringen. Diese Einschätzung teilten Experten auf dem 7. Beschaffungskongress am 2. und 3. Dezember in Berlin. Der Grund: Das Gesetz legt einen klaren Fokus auf die Qualität der Versorgung und Patientensicherheit. Kliniken müssen also noch stärker die Optimierung ihrer Ressourcen im Auge behalten. "Eine gute Beschaffung ist entscheidend für eine gute Patientenversorgung", erklärte die parlamentarische Staatssekretärin des Bundesgesundheitsministeriums Annette Widmann-Mauz, als sie die neue Krankenhausreform vor rund 300 Kongressteilenehmern vorstellte. Es sei eine große Herausforderung, immer mehr Patienten in kürzerer Zeit zu versorgen, sowohl für das Klinikpersonal als auch für die Akteure in der Beschaffung. "Wir haben Qualität in den Mittelpunkt des Gesetzes gestellt, damit uns trotz dieser Herausforderung eine leistungsfähige Krankenhauslandschaft erhalten bleibt", betonte sie.

Hygiene wird zum Qualitätsmaßstab
Wichtige Eckpfeiler des im Januar in Kraft tretenden Gesetzes sind Pflegezuschlag, Tarifausgleichsrate, Pflegestellenförderprogramm und Verlängerung des Programms für mehr Hygienepersonal. Darüber hinaus sind erstmals finanzielle Zu- und Abschläge für gute bzw. schlechte Qualität vorgesehen. Diese Maßnahme stößt in der Branche allerdings auf ein unterschiedliches Echo. Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Bonn Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve begrüßte zwar alles, was Qualität und Patientensicherheit verbessert, meinte aber, man werde sehr genau prüfen müssen, wie die qualitätsorientierte Vergütung umgesetzt werden soll. "Ich appelliere an die Verantwortlichen, die Fachgesellschaften in diesen Prozess mit einzubeziehen", sagte Holzgreve mit Blick auf das Qualitätsinstitut IQTIG, das im Auftrag des gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) entsprechende Qualitätsindikatoren entwickeln soll.

Der Vorsitzende der Pioneer Medical Devices AG Robert Schrödel bewertete das Vorhaben dagegen durchweg positiv, zumindest in puncto Hygiene. "Ich denke, Hygiene sollte auch bei den Zu- und Abschlägen berücksichtigt werden", sagte der Unternehmer, "denn hier haben wir nicht nur messbare Parameter, sondern eine der größten Baustellen im Gesundheitssystem." Die Baustelle - das sind 600.000 nosokomiale Infektionen einschließlich der damit verbundenen 15.000 Todesfälle und Folgekosten von rund 3,1 Milliarden Euro pro Jahr. Dabei könnte rund ein Drittel der Krankenhausinfektionen durch eine bessere Händehygiene vermieden werden. "Daten zeigen, dass die Compliance bei der Händedesinfektion gerade mal 40 Prozent beträgt. Darum sollte alles genutzt werden, was die Compliance verbessern kann", erklärte Schrödel. Die Industrie habe bereits Lösungen in der Tasche, die zu nachweisbaren Verbesserungen bei der Händehygiene führten.

Vergaberechtsreform verfolgt ebenfalls Qualitätsziele
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