Titelthema ▶ Special DMEA 2026 INTERVIEW „Ganzheitlicher Ansatz ist unsere hance“ e T e h c s t u e D © l m o k e Uwe Heckert ist seit Januar 2026 Chief Uwe Heckert ist seit Januar 2026 Chief perating cer () der Health- perating cer () der Health- careSparte der Deutschen Telekom. careSparte der Deutschen Telekom. Damit liegt das operative Geschäft nun Damit liegt das operative Geschäft in seinen Händen. kma verriet er wo nun in seinen Händen. er in diesem ahr seine Schwerpunkte im HealthITGeschäft gegen will. Herr Heckert, worauf wird Ihr Hauptau- genmerk in diesem Jahr liegen? Uwe Heckert: Unsere Mission ist es, Herr Heckert, worauf wird Ihr Hauptau- die Kliniken und alle weiteren Akteu- genmerk in den kommenden Monaten re im Gesundheitswesen dabei zu liegen? Uwe Heckert: Unsere Mission ist es, unterstützen, den aktuell enormen die Kliniken und alle weiteren Akteure Druck zu bewältigen. Der Fachkräf- im Gesundheitswesen dabei zu unter- temangel erschöpft die Mitarbeiten- stützen, den aktuell enormen Druck den, viele IT-Systeme sind veraltet, zu bewältigen. Der Fachkräftemangel Interoperabilität und Cybersecurity erschöpft die Mitarbeitenden, viele werden zur täglichen Herausforderung. Gleichzeitig eröffnen KI, Cloud und IT-Systeme sind veraltet, Interopera- bilität und Cybersecurity werden zur datenbasierte Medizin neue Chan- täglichen Herausforderung. Gleichzeitig cen. Was mich dabei antreibt: Hinter eröffnen KI, Cloud und datenbasier- jeder digitalen Maßnahme stehen te Medizin neue Chancen. Was mich Menschen – medizinisches Personal dabei antreibt: Hinter jeder digitalen und die Patienten. Digitalisierung darf Maßnahme stehen Menschen – medi- kein technisches Selbstzweckprojekt zinisches Personal und auch die Patienten. Digitalisierung darf kein sein. Sie muss spürbar entlasten, Abläufe vereinfachen und bessere technisches Selbstzweckprojekt sein. Sie muss spürbar entlasten, Versorgung ermöglichen. Das ist heute alles möglich. Abläufe vereinfachen und bessere Versorgung ermöglichen. Das Uwe Heckert (57) ist seit Mitte Januar 2026 Chief Operating Officer der Telekom Healthcare. Heckert war zuvor bei Philips, wo er Vorsitzen- der der Geschäftsführung für die DACH-Märkte sowie Leiter des Healthcare Informatics- Geschäfts für Europa war. Der gebürtige Thüringer ist dreifacher Familien- vater und promovierter Wirtschaftsinformatiker. © Deutsche Telekom N E I G E T A R T S D N U T K R A M ist heute alles möglich. Viele Krankenhäuser wollen ihr KIS erneuern. Welche Chancen sehen Viele Krankenhäuser wollen ihr KIS erneuern. Welche Chancen sehen Sie für die Telekom? Unsere Chance liegt nicht nur in einem modernen KIS, sondern Sie für die Telekom? Unsere Chance liegt nicht nur in einem modernen KIS, sondern insbesondere in einem ganzheitlichen Ansatz: Infrastruktur, insbesondere in einem ganzheitlichen Ansatz: Infrastruktur, Datenräume, klinische Prozesse, KI-gestützte Anwendungen, Datenräume, klinische Prozesse, KI gestützte Anwendungen, Netzwerke, Security – alles muss zusammenpassen. Viele Häuser Netzwerke, Security – alles muss zusammenpassen. Viele Häuser wünschen sich genau das: Orientierung, Stabilität und einen wünschen sich genau das: Orientierung, Stabilität und einen Partner, der langfristig Verantwortung übernimmt. Dafür steht die Partner, der langfristig Verantwortung übernimmt. Dafür steht die Telekom. Mit der Industrial AI Cloud haben wir einen Meilenstein geschaffen, von der auch das Gesundheitswesen profitieren wird. Telekom. Und mit der Industrial AI Cloud haben wir einen Meilenstein geschaffen, von auch das Gesundheitswesen profitieren wird. Welche eigenen Produkte möchten Sie besonders in den Vorder- Welche Produkte möchten Sie besonders in den Vordergrund rücken? grund rücken? In den kommenden Monaten haben wir folgende Aspekte im Fokus: In den kommenden Monaten haben wir folgende Aspekte im Fokus: Ein wichtiges Thema wird Data- und Infrastrukturtransformation Ein wichtiges Thema wird für uns die Data- und Infrastrukturtrans- sein. Moderne Kliniken brauchen sichere, skalierbare Datenplatt- formation sein. Moderne Kliniken brauchen sichere, skalierbare formen, Cloud Architekturen und FHIR basierte Interoperabilität. Datenplattformen, Cloud Architekturen und FHIR-basierte Inter- Die Modellregion Lausitz zeigt, wie eine hybride, KI fähige Infra- operabilität. Die Modellregion Lausitz mit der Uniklinik in Cottbus struktur konkret aussehen kann. Immer wichtiger werden sek- zeigt, wie eine hybride, KI-fähige Infrastruktur konkret aussehen torübergreifende Lösungen wie Telemedizin, Medical Command kann. Immer wichtiger werden sektorübergreifende Lösungen Center, TI Messenger oder KI Assistenzen – ergänzt durch unsere wie Telemedizin, Medical Command Center, TI Messenger oder KI starken Cybersecurity und Cloud Services. Spannend ist zudem Assistenzen – ergänzt durch unsere starken Cybersecurity und Cloud unser Projekt KI-Schockraum, das wir gemeinsam mit Fraunhofer Services. Spannend ist zudem unser Projekt KI-Schockraum, das wir IAIS und den Kliniken Köln entwickeln. Eine Lösung, die Teams in gemeinsam mit Fraunhofer IAIS und den Kliniken Köln entwickeln. kritischsten Momenten unterstützt und Fehler reduziert – lokal Eine Lösung, die Teams in kritischsten Momenten unterstützt und ▬ oder souverän in der T-Cloud. Fehler reduziert – lokal oder souverän in der T-Cloud. ▬ nicht nur über den Abbau von mehreren zehntausend Jobs nachdenken, sondern auch über einen Verkauf von Cerner. Oracle selbst hat sich bis zum Redakti- onsschluss dieser Ausgabe zu den Spe- kulationen nicht geäußert. TELEKOM Als börsennotiertes Unternehmen gibt die Telekom keine detaillierten Geschäfts- zahlen für einzelne Bereiche bekannt. So auch nicht für ihre Healthcare-Sparte, die zur Konzerntochter T-Systems gehört. Die Geschäftszahlen 2025 für den Gesamt- konzern hat die Telekom Ende Februar veröffentlicht. Danach stieg der Umsatz von T-Systems 2025 um 2,5 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist in mehr als 300 Kran- kenhäusern IT-Dienstleister, die Anzahl der installierten firmeneigenen KIS iMedOne in deutschen Krankenhäusern liegt nahezu unverändert bei 260 Systemen. Bewegung gibt es allerdings dennoch im Health-IT-Segment der Telekom-Tochter. Die Übernahme des österreichischen IT- Spezialisten Synedra/Akedis innovations ist aus Sicht des Unternehmens „einer der wichtigsten Schritte für die Deutsche Telekom im europäischen Gesundheits- markt der letzten Jahre.“ Die beiden Fir- men betreuen nun mehr als 260 Kliniken, dabei liefert Synedra eine skalierbare, modulare Plattform, die medizinische Daten wie radiologische Bilddaten, Laborwerte, Genomdaten oder Videos „erfassen, speichern, visualisieren und austauschen“ kann. Ziel sei es, auch mit Hilfe von Synedra und des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz eine souveräne, interoperable, KI-basierte europäische Cloud-Plattform für Kliniken aufzubauen, teilte der Konzern mit. Veränderungen gibt es auch in der Geschäftsführung der Healthcare-Sparte der Telekom. Als neuer Chief Operation Officer (COO) hat Uwe Heckert das ope- rative Geschäft der Sparte übernommen. Er berichtet an Gottfried Ludewig, der das gesamte Gesundheitsgeschäft der Telekom leitet und zudem das Geschäft mit Kunden der öffentlichen Hand. ▬ Guntram Doelfs 30 © 2026. Thieme. All rights reserved. Klinik Management aktuell März / April 2026 | 31. Jg.