Georg Thieme Verlag KG

kma 7-8/2022Auf dem grünen Weg

Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine beherrschen derzeit sämtliche Medien, belasten die Weltwirtschaft und stellen jeden Einzelnen vor große Herausforderungen. Das drängt jene Krise in den Schatten, die eine weitaus größere Gefahr birgt: „Der Klimawandel ist die größte Gesundheitsbedrohung der Menschheit“, unterstreicht die WHO. In Krankenhäusern spiegelt sich förmlich alles, was das Leben einer Gesellschaft hinsichtlich der Herausforderung des Klimaschutzes ausmacht. Gerade ihnen fällt daher die Aufgabe einer Vorbildfunktion zu. Die Juli/Augustausgabe der kma widmet sich jener Bestimmung und geht der Frage nach, wie sie zu meistern ist. Wir stellen Vorreiter und Leuchtturmprojekte vor, skizzieren Handlungsempfehlungen und zeigen auf, wie sich der ökologische Umbau und wirtschaftliche Ziele in Krankenhäusern verbinden lassen. Außerdem beleuchten wir den Zwist um die landeseigenen Krankenhausbetriebe Berlins, erläutern das Hessische Modellprojekt zur Organisation der deutschen Notfallversorgung und zeigen auf, wie die Asklepios-Standorte in Hamburg es geschafft haben, von Papierakten loszukommen.

kma Ausgabe 7-8/22
Thieme Group

Klinik fürs Klima

Schon seit Jahren trägt es das Gütesiegel „Energiesparendes Krankenhaus“, erst kürzlich hat es wieder zwei Medaillen eingesammelt. Das Evangelische Krankenhaus Hubertus in Berlin ist ein Musterbeispiel dafür, wie sich Kliniken für das Klima und die Umwelt engagieren können. Wir haben mit den Verantwortlichen in Zehlendorf gesprochen und zeigen, was sie antreibt und was sie noch vorhaben.

Kabale und Liebe

Werden die landeseigenen Krankenhausbetriebe Berlins, die Charité und Vivantes, vom Senat finanziell bevorzugt? So sieht es zumindest die Hälfte der Krankenhäuser, die in der Hauptstadt in privater oder freigemeinnütziger Trägerschaft sind. Deshalb haben sie sich nahezu geschlossen mit einem Beschwerdebrief an die für sie zuständige Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Bündnis 90/Die Grünen) gewendet.

Hessischer Notfalleinsatz

Die Diskussion über die künftige Organisation der deutschen Notfallversorgung wird immer emotionsgeladener. Fest steht, dass eindeutig ambulant behandelbare Fälle in den Kliniken nicht länger Ressourcen für echte Notfälle blockieren sollen. Derweil ist in drei hessischen Landkreisen ein Modellprojekt angelaufen, das sich bereits über die bislang starren Sektorengrenzen hinwegsetzt, sie besser miteinander verzahnt und damit zweifellos Vorreiter ist.

„Der digitale Prozess ist der bessere Prozess“

Ein Großteil der deutschen Krankenhäuser arbeitet nach wie vor mit Papierakten. An den sieben Asklepios-Standorten in Hamburg ist das nicht mehr so, seit 2016 wurden alle Häuser auf dasselbe Krankenhausinformationssystem der Meierhofer AG umgestellt. Im Interview berichten Joachim Gemmel, Sprecher der Asklepios Kliniken Hamburg, und Unternehmensgründer Matthias Meierhofer von ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit.

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