Georg Thieme Verlag KG

kma 9/2021Richtungswahl

Für die Gesundheitsbranche könnten mit der kommenden Bundestagswahl im September 2021 die Weichen neu gestellt werden. Es gilt, die medizinische Versorgung qualitativ und auch finanziell zukunftssicher aufzustellen. Krankenhausstruktur, Pflege und Digitalisierung - wie soll es hier weitergehen? In der September-Ausgabe der kma haben wir deshalb die Bundestags-Parteien danach gefragt, welche Vorhaben sie in den kommenden vier Jahren umsetzen und was sie besonders priorisieren möchten. Wir stellen Ihnen aber nicht nur einen Ausblick in die Zukunft zusammen, sondern auch eine Bilanz zur Ära des scheidenden Gesundheitsministers Jens Spahn. Bei Führungskräften haben wir uns erkundigt, wie die Corona-Pandemie die Führungskultur in Kliniken verändert hat. Außerdem zeigen wir, dass der katholische Gesundheitskonzern Alexianer weiter auf Wachstumskurs ist und dafür seine Führungsstruktur umbaut.

kma Ausgabe 9/2021
Thieme Group

Wir haben die Wahlprogramme von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke und AfD nach entscheidenden Themen wie zum Beispiel der Finanzierung des Gesundheitssystems überprüft und außerdem die Parteien direkt angefragt. In einer Übersicht erfahren Sie, wie die einzelnen Parteien die Zukunft der Krankenhäuser nach der Wahl sehen und wer bei welchen Fragen eine Antwort schuldig geblieben sind.

Jens Spahn hat mit seinem Team nicht nur Gesetzesentwürfe wie am Fließband entwickelt, sondern musste auch schnell auf die Corona-Pandemie reagieren. Mit der Bundestagswahl geht nun die Amtszeit von Gesundheitsminister zu Ende. Wir haben uns bei wichtigen Akteuren des Gesundheitswesens erkundigt, wie sie dessen Leistung einschätzen – und die Meinungen fallen sehr unterschiedlich aus. Mal wird seine Entscheidungsfreude als erfrischend, mal als überhastet wahrgenommen. „Es war sehr wichtig, dass er in dieser Situation nicht zögerlich agiert hat“, beurteilt Dr. Gerald Gaß das Handeln des Gesundheitsministers während der ersten Welle der Corona-Pandemie. Im Interview haben wir beim Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Krankenhausgesellschaft nachgehakt, was dafür vielleicht weniger gut gelaufen ist und was versäumt wurde.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur der Politik, sondern auch den Kliniken viel abverlangt. Wie wurde dort mit der Krise umgegangen, was hat man aus dieser Zeit gelernt und wie hat es die Zusammenarbeit an den Häusern verändert? Leitende Führungskräfte sprechen von ihren Erfahrungen. „Um in dieser Ausnahmesituation existentiell wichtige Entscheidungen treffen zu können, mussten wir eine komplett neue Organisations- und Führungskultur einüben“, sagt zum Beispiel Jan Müller, Geschäftsleiter des Paracelsus Klinikums Sachsen und Klinikmanager der Paracelsus-Klinik Adorf-Schöneck.

Der katholische Gesundheitskonzern Alexianer ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und nimmt weiterhin Krankenhäuser und sogar ganze Verbünde in die Gruppe auf. Die Traditionen der einzelnen Häuser bleiben dabei erhalten, Dezentralität in bundesweit elf Regionen ist das Prinzip des Konzerns. Um das in Zukunft, auch bei konstantem Wachstum, erfolgreich fortzusetzen, wird auf eine neue Führungsstruktur gesetzt: Die Erweiterte Geschäftsführung fungiert als Bindeglied zwischen der Holding und den elf Regionen. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in der neuen kma.

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