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KIS-Markt

Philips stellt brasilianisches KIS für den deutschen Markt vor

Philips nimmt die conhIT zum Anlass, um das Krankenhausinformationssystem „Tasy“ erstmals dem Fachpublikum vorzustellen.

Philips KIS Tasy

Foto: Philips

Krankenhausinformationssystem Tasy

Die Nummer eins des brasilianischen KIS-Marktes gehört seit 2010 zum Portfolio des Unternehmens und wird zurzeit im Rahmen eines Co-Design-Projekts an die Anforderungen der deutschen Krankenhaus-IT-Landschaft angepasst.

„Der Eintritt in den deutschen KIS-Markt ist für uns ein strategisch logischer Schritt. Mit Tasy bringen wir unsere digitale Kompetenz noch breiter als bisher in die IT des Krankenhauses als Dreh- und Angelpunkt der Versorgung ein“, erklärt Gerrit Schick, Business Group Manager Healthcare Informatics Solutions Services Philips DACH.

Der brasilianische KIS-Marktführer Tasy ist bereits in über 850 Krankenhäusern im Einsatz. Acht von ihnen wurden von HiMSS Analytics Europe mit dem EMRAM Stage 6 ausgezeichnet; zwei befinden sich in Vorbereitung auf die Stage 7-Zertifizierung, die eine lückenlos in alle klinischen Bereiche integrierte elektronische Patientenakte und eine vollständig papierlose Arbeitsumgebung verlangt. „Das System soll eine echte Alternative darstellen. Anders als die meisten bestehenden KIS wurde Tasy in Brasilien nicht unter primär administrativen Gesichtspunkten konzipiert, sondern umgekehrt aus den klinischen Prozessen heraus entwickelt“, so Schick.

 

Von Ärzten für Ärzte

Tasy zeigt, dass ein Perspektivenwechsel die beste Voraussetzung für Innovation ist. Das System wurde - unter anderem von dem Kardiologen Dr. Luiz Arnoldo Härtl – von Ärzten für Ärzte entwickelt. Das HTML5-basierte, cloudfähige und mobil nutzbare System ist um die elektronische Patientenakte herum organisiert und bildet den Leitgedanken „Mensch im Mittelpunkt“ konkret im Versorgungsalltag ab. Nach der Anpassung an den deutschen Markt werden die Patienten idealerweise Zugriff auf das Terminmanagement und ihre Behandlungsdaten erhalten. Dadurch will Tasy dem Wunsch nach mehr Transparenz und Partnerschaft auf Augenhöhe Rechnung tragen. Mehr noch: Es will den Patienten aktiv in die Abläufe im Krankenhaus einbeziehen und seine Emanzipation vom passiven Empfänger zum selbstbewussten Mitgestalter fördern.

Wie die kma bereits in Ausgabe 4/17 berichtete, wird das KIS derzeit von einem deutsch-brasilianischen Beraterteam in Kooperation mit dem Krankenhaus Düren an die Gegebenheiten des deutschen Marktes angepasst.

 

 

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