kma Online
Erklärter Wille der Verleger

Die Branche aufmischen

Der Weg der kma ist ein Spiegelbild der Entwicklung der Gesundheitsbranche in den letzten 20 Jahren vom Wesen zur Wirtschaft.

Deckbar

Heinz Lohmann kennt die Redaktion der kma seit vielen Jahren. Diese berichtete oft über die Innovationen am früheren Klinikverbund LBK, dessen Chef er lange Zeit war. Heute ist er mit seinem Unternehmen Lohmann Konzept einer der einflussreichsten Netzwerker der Branche.

mehr eine biedere Gazette mit Verlautbarungscharakter als ein munteres Fachmagazin mit journalistischem Anspruch. Gleichwohl war es ein großes und für die beiden Verleger auch gewagtes Unternehmen. So gab es doch durchaus schon Wettbewerber, und wirklich wartete damals in der noch überschaubaren Gesundheitsfamilie niemand auf das Druckerzeugnis tief aus dem Bayerischen Wald. Aber mit der schrägen Kreativität eines Gunter Murzin und der beharrlichen Akribie eines Gerhard Hirz gelang das Experiment recht ordentlich und gedieh mehr und mehr zu einer wahrgenommenen Publikation.

Die kma ist heute aus der Gesundheitswirtschaft nicht mehr wegzudenken.

So richtig Schwung brachte der Provinzunternehmung allerdings die Präsenz in Berlin, zunächst noch verhalten, aber dann mit Macht. Eine richtige Redaktion mit dem ausgewiesenen und sturmerprobten Magazinjournalisten Ulrich Glatzer an der Spitze war in der Tat der Paukenschlag, den sich die Verleger so sehr erhofft hatten. „kma – Das Gesundheitsmagazin“ mischte von nun an die Branche auf. Da wurde schon mal ein kritisches Wort auch über potenzielle oder bereits gewonnene Inserenten verloren. Der Rückendeckung der mutigen Initiatoren, wenn auch manchmal sicher zähneknirschend, konnten sich die „Berliner“ sicher sein. Nicht erpicht war man allerdings auf zu viel Einmischung aus dem fernen Wegscheid.

Schließlich wussten die Presseprofis selber ganz genau, was ins Heft gehörte und was nicht. Auf jeden Fall sollte es mehr „menscheln“. Kongressgeflüster und wer wo wann gerade von seinem Posten abgelöst oder in neuer Funktion vorgestellt wurde, waren viel gelesene Rubriken. Das ist heute immer noch so, wo dem selbstbetonten Chefredakteur Jahre später längst eine teambezogene Chefredakteurin nachgefolgt ist. Die kma ist heute aus der Gesundheitswirtschaft nicht mehr wegzudenken. Somit wünsche ich ihr, vorerst für die nächsten 20 Jahre, weiterhin viel Erfolg.

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