kma Online
Ein Tag im Jahr 2002

Sommerfeste mit Pfeifenrauch und Möllemann

Die kma war von Anfang an nicht nur ein Publikationsorgan, eine monatliche Zeitschrift, sondern immer auch ein Netzwerk der Gesundheitswirtschaft. Ein gutes Beispiel dafür sind die legendären Sommerfeste in Wegscheid.

Deckbar

Bernhard Calmer hat damals (2002) bei Data-Plan gearbeitet. Später war Siemens sein Arbeitgeber, jetzt, nach der Übernahme, ist es Cerner.

An ein Sommerfest erinnere ich mich noch sehr genau und gern. Wir schreiben das Jahr 2002, die kma heißt noch KlinikManagement aktuell. Mein ehemaliger Chef Werner Unterhaslberger (Gründer von Data-Plan), Uwe Schmid (Geschäftsführer der damals noch kommunalen Kliniken Dachau und Indersdorf) und ich machen uns im Juni auf den Weg in den letzten Winkel Bayerns. Auch der FDP-Politiker Jürgen Möllemann ist dieses Mal dabei. So findet übrigens anderntags das Fest in Wegscheid auch Erwähnung in der FAZ, die aus Möllemanns Rede zitiert.

Es ist ein stimmungsvoller Abend mit viel Presse, ein paar Helikoptern und vor allem: Regen, viel Regen, genauer gesagt sogar sehr viel Regen. Soviel Regen, das die Feiernden gelegentlich zum Besen greifen müssen, um die Zeltplanen damit anzuheben und vom Wasser zu befreien, damit sie nicht zerreißen. Die Enge im Zelt und die Unmöglichkeit zu fliehen haben wahrscheinlich für besondere Atmosphäre gesorgt. Professor Georg Hoffmann spricht an diesem Abend mit mir über die Gründung der „Trillium“, einer respektablen Zeitschrift, die sich speziell um die Belange des Labors kümmert. Jörg Haas, der Gründer der GWI, die heute Agfa heißt, diskutiert leidenschaftlich mit dem Gründer der DataPlan (heute Cerner) und immer und überall präsent: der Pfeifenduft und sein Verursacher Gunter Murzin. Immer im Dialog, immer wieder am Resümieren, er hält sich nicht an das Diktum, das Möllemann an diesem Abend in seiner Rede vorgebracht hat: „Was zu sagen war, ist gesagt, was zu tun war, ist getan.“

Für Murzin muss es weitergehen: Weitergehen mit KlinikManagement aktuell, mit dem Netzwerken, mit der Politik und der Gesundheitswirtschaft. Im Hintergrund – fast ungesehen – aber genau beobachtend, zuhörend, helfend eingreifend und immer für den (wirtschaftlichen) Nährboden sorgend: Gerhard Hirz. Rückblickend kann man sagen: Dieses Gespann hat die Gesundheitswirtschaft und die Kommunikation in der Krankenhauslandschaft wegweisend geprägt. Ich gratuliere von ganzem Herzen allen, die damals und heute mitwirken, indem sie nicht nur gute Berichterstattung über die deutsche Krankenhauslandschaft liefern, sondern das Gesundheitswesen als Ganzes prägen. Ganz im Sinne des Leitspruchs von Cerner: Healthcare is too important to stay the same!

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