Philips GmbH Market DACH

Philips vernetzt Daten, Technologien und Menschen

Die Medizin macht täglich Fortschritte. Damit steigen auch die Anforderungen. Gefragt sind neue Wege der Zusammenarbeit. Bei Philips entwickeln wir integrierte Lösungen, die Menschen, Technologien und Daten zusammenbringen.

Gemeinsam mit Kunden und Partnern treiben wir Innovationen im Gesundheitssystem voran. Denn Gesundheit hört nicht an Abteilungs- oder Sektorengrenzen auf. Das muss auch für die Versorgung gelten.

philips.de/grenzenlos

kma Klinik Management aktuell im Gespräch mit Philips

Interview mit Bastian Werminghoff, Director Business Group Ultrasound Philips DACH: Baustelle Ultraschall – Partnerschaft statt reiner Ersatzbeschaffung

Im Bereich Ultraschall kämpfen viele Krankenhäuser mit unüberschaubaren Geräteparks, die Geld kosten, aber nicht zur Verbesserung von Qualität und Effizienz beitragen. Die Lösung? Anbieter und Kunden rücken in Technologiepartnerschaften näher zusammen.

Bastian Werminghoff, Director Business Group Ultrasound Philips DACH.

Technologiepartnerschaften gehen über traditionelle Lieferanten-Kunden-Beziehungen weit hinaus.

Die intelligente Analyse von Ultraschallgeräte-Daten und Workflows ist die Grundlage für bedarfsgerechte Konzepte.

Herr Werminghoff, vor welchen Herausforderungen stehen Krankenhäuser, wenn es um die Beschaffung von Ultraschallsystemen geht?

Krankenhäuser sind heute einem enormen Kostendruck ausgesetzt. Hinzu kommen die allgegenwärtige Forderung nach mehr Qualität und Patientenorientierung sowie die Diskussion
um die Ambulantisierung. Um den Spagat zwischen Investitionsstau und Innovationsbedarf zu meistern, ist ein Umdenken nötig. Für den Bereich Ultraschall heißt das konkret: Weg von reinen Ersatzbeschaffungen, bei denen die Bedürfnisse einzelner Anwender im Vordergrund stehen, hin zu nachhaltigen Konzepten, die die Total cost of ownership berücksichtigen. Optimierung durch Standardisierung, Erhöhung der Geräteauslastung und intelligente Prozesse – diese Themen spielen bei Kaufentscheidungen eine immer größere Rolle. Unsere Kunden können es sich schlicht nicht mehr leisten, Potenziale zu verschenken.

Wie begegnet Philips diesen Anforderungen?

Indem wir weit mehr anbieten als nur das beste Produkt. In Technologiepartnerschaften nehmen wir das große Ganze in den Blick und entwickeln maßgeschneiderte Konzepte, die sich an der Strategie des Hauses orientieren. Wie ist die Auslastung der Geräte? Wie gestalten sich die Prozesse? Welche Ultraschallsonden werden tatsächlich verwendet? Welche Leistungsschwerpunkte hat ein Haus? Wie werden sich die Fallzahlen entwickeln? Mit all diesen Fragen befassen wir uns, bevor wir eine Empfehlung zu Umfang und Funktionalitäten aussprechen. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte Ausstattung zu erreichen und dauerhaft zu halten. Der Weg dahin führt über eine konsequente Standardisierung des Geräteparks, datenbasierte Prozessoptimierungen und kontinuierliche Innovation. Selbstüberwachende Ultraschallsysteme, die Störungen automatisch an das Servicecenter melden, sorgen für minimale Ausfallzeiten. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden eine Software zur Auslastungsanalyse von Ultraschallsystemen, die ungenutzte Geräte- und Sondenkapazitäten
sichtbar macht.

Wie unterscheiden sich diese Technologiepartnerschaften von normalen Rahmenverträgen? Und für wen kommen sie in Frage?

Im Unterschied zur klassischen Beschaffung beinhalten Technologiepartnerschaften umfangreiche Serviceangebote, Finanzierungskonzepte und vor allem Beratungsleistungen. Bei Rahmenverträgen dreht sich alles um Preise. Bei Technologiepartnerschaften stehen dagegen die Bedarfsgerechtigkeit und die optimale Nutzung der Ausstattung im Mittelpunkt. Dazu sprechen wir mit Anwendern und führen Daten- und Workflow-Analysen durch. Grundsätzlich geht es um die Frage, wie wir unsere Kunden dabei unterstützen können, sich zukunftssicher aufzustellen. Darum können Partnerschaftsmodelle für kleine Krankenhäuser genauso interessant sein wie für Maximalversorger oder Universitätsklinika.

Was sind die Vorteile für das Krankenhaus?

Partnerschaftsmodelle ermöglichen es, die Versorgungsqualität zu verbessern und dabei gesundheitsökonomischen Mehrwert zu schaffen. Die Häuser sind immer auf dem neuesten
technologischen Stand, weil sie direkten Zugang zu unseren Innovationen haben oder diese sogar selbst mit entwickeln. Ein weiterer Vorteil ist die Homogenität. Ein einheitlicher Gerätepark bedeutet maximale Verfügbarkeit, gleiche Bedienung und hohe Sondenkompatibilität. Das spart nicht nur Zeit und Wege, sondern erleichtert auch die interdisziplinäre Nutzung.  Wenn wir einen speziellen Kundenwunsch nicht selbst bedienen können, übernehmen wir den Einkauf von Fremdgeräten und den Service für diese Produkte. Insgesamt wird die Beschaffung sehr viel einfacher. Optional können auch ganze Teile des Prozesses an den Industriepartner übertragen werden. Das entlastet das Management und den Einkauf. Die Kunden können Finanzierungsrisiken abgeben und Kosten gleichmäßig über eine flexible Laufzeit verteilen. Überhaupt ist Flexibilität ein wichtiges Merkmal unserer Technologiepartnerschaften. Anforderungen können sich ändern. Während der Laufzeit werden die Inhalte deshalb regelmäßig besprochen und, falls erforderlich, angepasst.

Warum ist Philips prädestiniert für solche umfassenden Partnerschaften?

Bei Philips haben wir ausgewiesene Spezialisten, die die nötige Erfahrung und das Know-how haben, um die relevanten Daten zu analysieren, zu interpretieren und in einen Gesamtzusammenhang zu bringen. Und dann ist da natürlich unser umfassendes Ultraschall-Portfolio, mit dem sich so gut wie alle diagnostischen Fragestellungen beantworten lassen. Philips gehört nicht umsonst zu den Marktführern in diesem Bereich. Unsere Tools mit anatomischer Intelligenz liefern schnell reproduzierbare Ergebnisse und verkürzen die Untersuchungszeiten. Applikationen für die modalitätenübergreifende Bildfusion unterstützen den Anwender bei der präzisen Instrumentennavigation. Außerdem machen wir den Ultraschall mobil: Erst kürzlich haben wir die weltweit erste integrierte Tele-Ultraschall-Lösung für Tablet und Smartphone auf den Markt gebracht.

Also geht es am Ende doch um die Geräte?


Jedes Krankenhaus braucht Ultraschallgeräte für die Diagnostik. Entscheidend ist, dass der Einsatz der Systeme zur Optimierung von Prozessen und Wertschöpfungsketten beiträgt. In Partnerschaften ist es explizit nicht unser Ziel, möglichst viele Geräte zu verkaufen. Wir wollen gemeinsam mit dem Kunden patientenrelevante Lösungen entwickeln, die wirklich einen Unterschied machen. Deswegen sind die langfristigen Beziehungen, die in Technologiepartnerschaften entstehen, auch so wertvoll. Der kontinuierliche Austausch hilft uns dabei, die Versorgungsrealität besser zu verstehen und die Ultraschalldiagnostik von morgen gemeinsam mit unseren Kunden mitzugestalten.

Mehr Informationen dazu, wie Philips Daten, Technologien und Menschen vernetzt, finden Sie unter philips.de/grenzenlos.

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