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Philips vernetzt Daten, Technologien und Menschen

Die Medizin macht täglich Fortschritte. Damit steigen auch die Anforderungen. Gefragt sind neue Wege der Zusammenarbeit. Bei Philips entwickeln wir integrierte Lösungen, die Menschen, Technologien und Daten zusammenbringen.

Gemeinsam mit Kunden und Partnern treiben wir Innovationen im Gesundheitssystem voran. Denn Gesundheit hört nicht an Abteilungs- oder Sektorengrenzen auf. Das muss auch für die Versorgung gelten.

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kma Klinik Management aktuell im Gespräch mit Philips

Interview mit Dr. med. Axel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik: München Klinik schafft Spielraum für Innovation

In dieser Ausgabe von „Philips im Gespräch“ kommt Dr. med. Axel Fischer zu Wort. Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik und treibt die Neuausrichtung von Deutschlands zweitgrößtem kommunalen Klinikverbund voran. In München hat man sich für eine Innovationspartnerschaft mit Philips entschieden. Struktur- und Prozessoptimierungen sollen die Klinik noch attraktiver sowohl für Patienten als auch für Mitarbeiter machen.

Dr. med. Axel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik. Foto: Nils Andresen

Prof. Dr. med. Andrea Rieber-Brambs, Chefärztin der Radiologie in der München Klinik Neuperlach, arbeitet als deutschlandweit erste Anwenderin seit April mit dem MR-System Ingenia Ambition X. Foto: Achim Schmidt

Verstärkung für die Kardiologie in der München Klinik Neuperlach: Mit Philips Azurion können Chefarzt Prof. Dr. med. Stefan Sack und sein Team minimalinvasive Eingriffe noch schonender durchführen. Foto: Klaus Krischock

Herr Dr. Fischer, Ihr Verbund heißt jetzt München Klinik. Was hat sich außer dem Namen noch geändert?

Wir investieren in den nächsten zehn Jahren rund eine Milliarde Euro. Aktuell bauen und modernisieren wir in unseren vier großen Häusern und wachsen mit einem standortübergreifenden Medizinkonzept noch enger zusammen – das ist eines der größten Projekte im deutschen Gesundheitswesen. Die Marke „München Klinik“ ist im Rahmen unserer Neuausrichtung ein Signal des Aufbruchs und der Einheit. Hinter dem Namen stehen Werte und ein Versprechen: Wir sind und bleiben der größte Versorger in Bayern. Deshalb ist das neue Erscheinungsbild auch Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins. Damit werden wir in der Medizinmetropole München für Patienten und Mitarbeiter noch attraktiver. Und auch wirtschaftlich sind wir auf einem guten Weg mit dem Ziel der dauerhaft schwarzen Null.

Welche Rolle spielen Technologie und Digitalisierung in Ihrer Strategie?

Technologie und Digitalisierung sind entscheidende Erfolgsfaktoren für uns, denn sie eröffnen neue Möglichkeiten in der Diagnostik, in der Therapie und in der vernetzten Kommunikation. Mit der Investition in die medizintechnische Infrastruktur stellen wir die Weichen für unsere Wettbewerbsfähigkeit. Dabei setzen wir auf ein abgestuftes, bedarfsgerechtes Konzept. Konkret heißt das, dass wir Innovationen mit robuster, zuverlässiger Medizintechnik kombinieren. Premiumgeräte kommen nur dort zum Einsatz, wo sie echten Mehrwert bieten. Die Digitalisierung ist für uns ebenfalls von großer Bedeutung. Sie stellt über Stations- und Abteilungsgrenzen hinweg einen reibungslosen Informationsaustausch sicher und unterstützt bei der Entscheidungsfindung. Obendrein hilft sie, die Fehlerquote zu senken und die Mitarbeiter zu entlasten.

Warum lassen sich diese Ziele in einer Innovationspartnerschaft besser erreichen?

Wir sind davon überzeugt, dass wir mit einem starken Partner mehr erreichen können als allein. Wir wollen unseren Patienten langfristig eine qualitativ hochwertige Versorgung bieten. Gleichzeitig möchten wir die Attraktivität der München Klinik für Ärzte und Pflegekräfte erhöhen. Mit Philips haben wir einen Counterpart gefunden, der uns versteht und die gleichen Ziele verfolgt wie wir. In der Partnerschaft haben wir Planungssicherheit und können Kosten gleichmäßig über die Laufzeit verteilen. Vor allem aber müssen wir die Risiken nicht allein tragen, weil der Vertrag für Beratungsleistungen eine erfolgsabhängige Vergütung vorsieht.

Schränkt die Festlegung auf einen Industriepartner Sie nicht ein?

Nein. Die Partnerschaft basiert ja auf einer maßgeschneiderten, strategischen Innovationsplanung, die sich ganz klar an unserem Bedarf orientiert. Außerdem trägt sie der Tatsache Rechnung, dass Anforderungen sich im Laufe der Zeit ändern können. Die Inhalte werden deshalb regelmäßig besprochen und, falls erforderlich, flexibel angepasst. Sollte Philips einen speziellen Wunsch nicht selbst bedienen können, übernimmt das Unternehmen die Beschaffung von Fremdgeräten und den Service für diese Produkte. Gleiches gilt für Neuentwicklungen, die noch nicht absehbar sind.

Welche Maßnahmen gibt es, um neben der Strukturqualität auch die Prozesse zu optimieren?

Im ersten Jahr der Partnerschaft haben wir uns zunächst darauf konzentriert, ein solides Fundament für die Implementierung des Konzepts zu schaffen. Es wurden 60 von insgesamt 200 bildgebenden Systemen erneuert. Darüber hinaus haben Berater von Philips zusammen mit Vertretern der München Klinik ein erstes Optimierungsprojekt im Bereich Ultraschall gestartet. Auf Basis einer genauen Analyse des aktuellen Gerätebestands, unseres medizinischen Leistungsspektrums und des Wettbewerbsumfelds hat das Team einen bedarfsgerechten Austauschplan erarbeitet. Allein bei den Sonden konnten Einsparpotenziale in Höhe von 350 000 Euro identifiziert werden. Um die klinische Leistung nachhaltig zu steigern, werden wir uns gemeinsam mit Philips nun auch intensiv mit den Prozessen auseinandersetzen. Ziel ist es, die Effizienz in der Radiologie und Kardiologie durch reibungslose Abläufe kontinuierlich zu verbessern.

Welche Vorteile hat die Partnerschaft für Patienten und Mitarbeiter?

Der Patient profitiert von einer hochmodernen Bildgebung, die seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. High End-Systeme wie zum Beispiel der MR-Scanner Ingenia Ambition und die Angiographieanlage Azurion ermöglichen eine schnelle, präzise und zugleich schonende Diagnostik und Therapie. Effizientere Abläufe sorgen zusätzlich für kürzere Wartezeiten. Unsere Mitarbeiter sind immer auf dem neuesten Stand der Technik. Sie haben bevorzugten Zugang zu Innovationen und können sich sogar selbst in die Entwicklung der nächsten Gerätegeneration einbringen. Ein weiterer Vorteil ist die Standardisierung. Ein einheitlicher Gerätepark macht den Mitarbeitern das Leben leichter und stärkt die standortübergreifende Zusammenarbeit. Außerdem beinhaltet die Partnerschaft ein umfangreiches Schulungsprogramm. Mitarbeiter in fünf Häusern systematisch zu qualifizieren, ist aufwendig, aber es
lohnt sich. Nur wenn die Anwender fit sind im Umgang mit den Systemen, können sie auch das Beste aus der Technik herausholen. Und das kommt letztlich wieder dem Patienten zugute.

Wo sehen Sie die München Klinik in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind unsere Bauprojekte größtenteils abgeschlossen und wir werden einer der modernsten Gesundheitsversorger in München sein. Und neben unseren medizinischen Leuchttürmen werden wir nach wie vor die Notfallversorgung der Stadt organisieren und die Hauptverantwortung für die Daseinsvorsorge von der Geburt bis ins hohe Alter haben. Unsere Mitarbeiter sind stolz darauf, in der München Klinik zu arbeiten und eine herausragende Medizin in einer hochmodernen Arbeitswelt anzubieten. Wir sind bei der Digitalisierung einige Schritte weiter und wir bieten unseren Mitarbeitern im hochpreisigen München noch mehr Kindergartenplätze und Wohnraum als die heute rund 1 000 Appartements.

Mehr Informationen dazu, wie Philips Daten, Technologien und Menschen vernetzt, finden Sie unter philips.de/grenzenlos.

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