Philips GmbH Market DACH

Philips vernetzt Daten, Technologien und Menschen

Die Medizin macht täglich Fortschritte. Damit steigen auch die Anforderungen. Gefragt sind neue Wege der Zusammenarbeit. Bei Philips entwickeln wir integrierte Lösungen, die Menschen, Technologien und Daten zusammenbringen.

Gemeinsam mit Kunden und Partnern treiben wir Innovationen im Gesundheitssystem voran. Denn Gesundheit hört nicht an Abteilungs- oder Sektorengrenzen auf. Das muss auch für die Versorgung gelten.

philips.de/grenzenlos

kma Klinik Management aktuell im Gespräch mit Philips

Interview mit Dr. med. Patrick Frey, MBA, Geschäftsführer Katholisches Klinikum Mainz: Zufriedene Mitarbeiter dank Technologiepartnerschaft Ultraschall

Eine Technologiepartnerschaft im Bereich Ultraschall soll die Qualität der Diagnostik steigern und die Effizienz erhöhen. Doch was sagen die Mitarbeiter zu dem einheitlichen Technologiepark? Im Katholischen Klinikum Mainz hat man nachgefragt. In dieser Ausgabe von Philips im Gespräch spricht Geschäftsführer Dr. med. Patrick Frey über die wirtschaftliche Rationale für eine Partnerschaft und die Ergebnisse der Erhebung.

Dr. med. Patrick Frey, MBA, Geschäftsführer Katholisches Klinikum Mainz. Foto: Nils Andresen

Ergebnisse einer im April 2019 durchgeführten unabhängigen Befragung von 7 Chefärzten/Abteilungsleitern und 20 Ultraschall-Anwendern am Katholischen Klinikum Mainz. Foto: Philips

Ergebnisse einer im April 2019 durchgeführten unabhängigen Befragung von 7 Chefärzten/Abteilungsleitern und 20 Ultraschall-Anwendern am Katholischen Klinikum Mainz. Grafik: Philips

Herr Dr. Frey, wo stand das Katholische Klinikum Mainz vor sieben Jahren?

Wie viele andere Kliniken steckte das Katholische Klinikum Mainz 2012 in der Krise. Das Haus hatte umfangreiche Baumaßnahmen mit Eigenmitteln finanziert und war dadurch in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Um es wieder auf Kurs zu bringen, hat der Träger, das Caritas-Werk St. Martin, die Marienhaus Unternehmensgruppe als Mitgesellschafter aufgenommen und die Geschäftsführung mit Michael Osypka und mir als Doppelspitze neu besetzt. Wir mussten damals einen akkumulierten Verlust in Millionenhöhe verzeichnen, konnten aber dank positiver Fortführungsprognose schnell mit der Sanierung beginnen.

Mit welcher Strategie sind Sie als Geschäftsführer angetreten?

Zunächst ging es darum, keinen weiteren Reputationsverlust zu erleiden und das verloren gegangene Vertrauen von Patienten und Zuweisern zurückzugewinnen. Eine andere Baustelle war das Leistungsportfolio. Um ein der Größe und dem Anspruch des Hauses angemessenes Angebot vorhalten zu können, haben wir das Spektrum zum einen erweitert und beispielsweise eine eigene Kardiologie eröffnet. Zum anderen haben wir die Leistungserbringung durch Spezialisierungen erweitert, gleichzeitig aber auch durch Zentrenbildung konzentriert. Als Verfechter von Lean Hospital war es mir außerdem wichtig, eine gute Abteilung für Organisationsentwicklung aufzustellen, die sich um die Prozesse kümmert. Denn nur durch optimale Prozesse können wir die Freiräume schaffen, die wir brauchen, um Menschlichkeit im Kontakt mit den Patienten wirklich zu leben.

Mit welchen Zielen sind Sie die Technologiepartnerschaft Ultraschall eingegangen?

Vor der Partnerschaft befanden sich 40 Ultraschallsysteme von acht Herstellern im Einsatz. 55 Prozent waren älter als acht Jahre, 28 Prozent älter als zehn. Ersetzt wurde ein System erst nach durchschnittlich 17,7 Jahren. Angesichts dieser Zahlen ist ein besonders engagierter Mitarbeiter mit der Idee eines hausweiten neuen Ultraschallkonzepts, eventuell auch einer Technologiepartnerschaft auf die Geschäftsführung zugekommen. Ende 2015 haben wir dann mit Philips eine achtjährige Zusammenarbeit  für den Bereich Ultraschall vereinbart. Ziele waren die Modernisierung, Standardisierung und Reduzierung des Geräteparks. Wir wollten eine maßgeschneiderte, bedarfsgerechte Ausstattung und zwar nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft.
 
Welches Fazit ziehen Sie nach drei Jahren?

Ein sehr positives. Wir haben mit der Technologiepartnerschaft einen Mehrwert für die Anwender, die Geschäftsführung und die Patienten geschaffen. Obwohl zehn Systeme ausgesondert und nur drei neue installiert wurden, haben wir einen Qualitätssprung in der Versorgung gemacht. Wir konnten die Abläufe noch besser an die Bedürfnisse der Patienten anpassen, die Wirtschaftlichkeit steigern und die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen. Rein preisorientierte Ad-hoc-Beschaffungen reichen einfach nicht, um auf kosteneffiziente Weise eine qualitativ hochwertige Diagnostik sicherzustellen. Es lohnt sich, externe Partner ins Boot zu holen, die das nötige Know-how und die Erfahrung mitbringen,
um Strukturen und Prozesse themenbezogen ganzheitlich zu analysieren, gemeinsam angestoßene Veränderungen nachzuhalten und das Krankenhausmanagement zu entlasten.

Was sagen die Ultraschall-Anwender zu der Partnerschaft?

Um genau das herauszufinden, haben wir Anwender, Chefärzte und Abteilungsleiter durch ein unabhängiges Institut befragen lassen. Das Ergebnis ist eindeutig: Auf einer Skala von 1 bis 10 liegt die durchschnittliche Zufriedenheit bei 8,2. 100 Prozent der Teilnehmer denken, dass sich die Versorgungsqualität durch die Technologiepartnerschaft erhöht hat. Zwei Drittel der Anwender berichten von einer spürbar besseren Geräteverfügbarkeit. Als besonders positiv heben sie die Erweiterung der Diagnostik um den mobilen Point-of-Care-Ultraschall hervor. Als weitere Vorteile des einheitlichen Geräteparks nennen die Befragten die gleiche Bedienung, die hohe Sondenkompatibilität und die daraus resultierende vereinfachte interdisziplinäre Nutzung. Auch die Schulungen von Philips schneiden sehr gut ab. 90 Prozent der Anwender empfinden die Trainings als hilfreich für die tägliche Arbeit.

Hat die Technologiepartnerschaft auch Auswirkungen auf die Patientenversorgung?

Das hat sie definitiv. Durch die bessere Verfügbarkeit leistungsfähiger Systeme können wir eine schnellere und präzisere Diagnostik anbieten. Die Anwender können die Möglichkeiten des Ultraschalls voll ausschöpfen und in vielen Fällen alle für die Therapieentscheidung relevanten Informationen in nur einer Untersuchung akquirieren. Das erspart den Patienten nicht nur weitere bildgebende Diagnostik mit möglicher Strahlenbelastung, sondern – ganz im Sinne von Lean Management – auch unnötige Transporte von der interdisziplinären Funktionsdiagnostik in die Radiologie. Die Ärzte wiederum gewinnen durch die effizienteren Abläufe mehr Zeit für die Patienten. Zusätzlich sorgen die einheitliche
Bedienphilosophie und das Schulungsprogramm für mehr Sicherheit im Umgang mit den Geräten. Diese Souveränität schafft Vertrauen bei den Patienten. Somit zahlt die Technologiepartnerschaft unmittelbar auf unser Leitmotiv „menschlich und kompetent“ ein.

Können Sie sich auch Technologiepartnerschaften in anderen Bereichen vorstellen?

Durchaus. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen werden langfristige, strategisch orientierte Partnerschaften mit der Industrie für Krankenhäuser immer attraktiver werden – insbesondere, wenn sie eine Risikoteilung vorsehen. Sie geben finanzielle Planungssicherheit, ermöglichen die Einrichtung bedarfsgerechter Geräteparks, umfassen Schulungen und Services. Vor allem aber geht es in Partnerschaften mit ganzheitlichem Ansatz um die Prozesse. Und Prozessoptimierung und -standardisierung sind universelle Hebel für die Steigerung von Patientenorientierung, Qualität und Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus.

Mehr Informationen dazu, wie Philips Daten, Technologien und Menschen vernetzt, finden Sie unter philips.de/grenzenlos.

  • Schlagwörter:
  • Philips
  • Katholisches Klinikum Mainz
  • Technologiepartnerschaft