Georg Thieme Verlag KG

Unsere Zukunft, unsere VerantwortungPhilips auf dem 103. Deutschen Röntgenkongress

„Vielfalt leben – Zukunft gestalten“ – das Motto des 103. Deutschen Röntgenkongresses hat Appellcharakter, gilt es doch, jetzt die Weichen für die Welt von morgen zu stellen. Vom 25. bis 27. Mai 2022 zeigt Philips im Wiesbadener RheinMain CongressCenter, wie das Unternehmen Verantwortung wahrnimmt und Nachhaltigkeit als Leitprinzip in der Radiologie umsetzt.

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Das Radiology Operations Command Center (ROCC) reduziert reisebedingte CO₂-Emissionen

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MR 300: Der Philips MR 5300 ermöglicht einen nahezu heliumfreien MR-Betrieb

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So gut wie neu: die Systeme der Philips Circular Edition

Höchste Zeit zu handeln

Der Kampf gegen den Klimawandel ist die wichtigste Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Der jüngste Bericht der World Meteorological Organization (WMO) verdeutlicht die Dringlichkeit des Handelns. Schon bis 2026 könnte die Erderwärmung die 1,5-Grad-Marke erstmals überschreiten. Daran ist das Gesundheitswesen nicht unschuldig. Wäre es ein Land, hätte es mit einem Anteil von 4,4 Prozent an den globalen Nettoemissionen nach China, den USA, Indien und Russland den fünftgrößten CO₂-Fußabdruck.¹ Höchste Zeit also für eine Kurskorrektur. „Gemeinsam können wir die drohende Klimakatastrophe noch abwenden. Wir von Philips leisten unseren Beitrag, indem wir Qualität, Innovation und Wirtschaftlichkeit konsequent am Prinzip der Nachhaltigkeit ausrichten“, sagt Michael Heider, Business Marketing & Sales Leader Precision Diagnosis, Philips GmbH Market DACH. „Konkret nehmen wir die Bereiche Energieeffizienz, Ressourcenschonung durch Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft ins Visier.“
 

Stromfressende Scanner auf Diät setzen

Bei radiologischen Großgeräten besteht die Herausforderung darin, den Energiebedarf zu reduzieren, ohne Kompromisse in puncto Bildqualität und Geschwindigkeit einzugehen. Ein CT-System verbraucht durchschnittlich über 26.000 kWh Strom pro Jahr.² Zum Vergleich: Ein Vier-Personen-Haushalt in Deutschland kommt mit 2.600 bis 5.000 kWh pro Jahr aus. Das größte Einsparpotenzial liegt aber nicht etwa im Betriebsmodus. CT-Systeme fressen sage und schreibe zwei Drittel des Stroms im Ruhezustand.³ Um diese Energieverschwendung zu reduzieren, arbeitet Philips an neuen, effizienten Stand-by-Konfigurationen.
 

Ressourcen schonen durch Digitalisierung

Die Dynamik der Digitalisierung kann Nachhaltigkeit einen zusätzlichen Schub verleihen. Dabei spielt die Virtualisierung eine zentrale Rolle. Mithilfe des Radiology Operations Command Center (ROCC) schalten sich Expertinnen und Experten von einer Zentrale aus remote auf CT- und MR-Systeme, um MTRAs vor Ort in Echtzeit zu unterstützen. Ein positiver Nebeneffekt der herstellerneutralen Telepräsenzlösung: weniger reisebedingte CO₂-Emissionen, und zwar sowohl beim Remote Support als auch beim Remote Learning. Denn mit ROCC können MTRAs ihr Wissen im virtuellen Raum auffrischen und vertiefen. Das freut die Umwelt und stärkt – Stichwort soziale Nachhaltigkeit – die Bindung der Mitarbeitenden.

Vorteile verspricht auch die dezentrale Datenspeicherung. Kaum ein anderes Fach produziert so große Datenmengen wie die Radiologie. Durch einen Wechsel zum Cloud Computing lassen sich bis zu 80 Prozent Strom im Vergleich zu selbstständig betriebenen lokalen Infrastrukturen sparen.⁴ Philips hat mit der HealthSuite eine cloudbasierte Plattform entwickelt, auf der klinische Applikationen zukünftig im Software as a Service-Modell verfügbar sein werden.
 

Nachhaltig Wirtschaften

Verantwortung für eine gute Zukunft zu übernehmen, heißt vor allem, die Belastbarkeitsgrenzen der Erde zu respektieren und Wachstum von der Nutzung endlicher Ressourcen zu entkoppeln. „Ziel ist der Übergang vom linearen Wirtschaften zu einer Circular Economy, bei der wir Aspekte wie Lebensdauer, Reparaturfreundlichkeit, Wiederverwertungs- und Recyclingfähigkeit schon in der Produktentwicklung mitdenken“, so Michael Heider.

Bis 2025 sollen alle neuen Philips Produkte die Ecodesign-Anforderungen an eine umweltgerechte Gestaltung erfüllen. Was dabei herauskommen kann, zeigen Ingenia Ambition und MR 5300. Die volldigitalen 1.5T-Systeme benötigen im Betrieb fast kein Helium. Möglich macht das der innovative BlueSeal-Magnet, der einmalig mit nur sieben Litern des flüssigen Edelgases befüllt und anschließend vollständig versiegelt wird. Ein längst überfälliger Schritt angesichts der Tatsache, dass der größte Teil des weltweiten Heliumverbrauchs auf das Konto von MR-Scannern geht.⁵

Wer sein altes System nicht gleich durch eine Neuanschaffung ersetzen möchte, kann die Nutzungsphase mittels Software-Update oder SmartPath to dStream-Systemupgrade verlängern. Und auch die Entscheidung für ein System aus der Circular Edition ist ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Philips bietet einen Trade-in-Service für gebrauchte Geräte, um ihnen durch Refurbishment neues Leben einzuhauchen.

 

Weitere Informationen: www.philips.de/nachhaltigkeit
 


¹ Karliner J et al.: Health care's climate footprint: How the health sector contributes to the global climate crisis and opportunities for action. 2019.

² Heye T et al: The Energy Consumption of Radiology: Energy- and Cost-saving Opportunities for CT and MRI Operation. Radiology Vol. 295 (March 2020). https://doi.org/10.1148/radiol.2020192084

³ Ebd.

⁴ eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.: 5 Fakten zur Nachhaltigkeitswirkung von Rechenzentren. 15.02.2022

⁵ U.S. Geological Survey, Mineral Commodity Summaries. January 2022

Philips GmbH Market DACH

Philips vernetzt Daten, Technologien und Menschen

Die Medizin macht täglich Fortschritte. Damit steigen auch die Anforderungen. Gefragt sind neue Wege der Zusammenarbeit. Bei Philips entwickeln wir integrierte Lösungen, die Menschen, Technologien und Daten zusammenbringen.

Gemeinsam mit Kunden und Partnern treiben wir Innovationen im Gesundheitssystem voran. Denn Gesundheit hört nicht an Abteilungs- oder Sektorengrenzen auf. Das muss auch für die Versorgung gelten.

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