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Höhere Produktivität bei heliumfreiem Betrieb: Philips präsentiert MR-System Ingenia Ambition X 1.5T

Royal Philips hat heute die Markteinführung von Ingenia Ambition X bekannt gegeben.

Philips Ingenia Ambition X 1.5T – body exam

Philips Ingenia Ambition X 1.5T – BlueSeal magnet technology

Philips Ingenia Ambition X 1.5T – product detail

Philips Ingenia Ambition X 1.5T – body exam

Philips Ingenia Ambition X 1.5T – cardiac exam operator behind console screen

Als erstes MR-System weltweit kommt der volldigitale 1.5T-Scanner beim Betrieb ohne Helium aus. Produktivitätssteigernde Workflow-Innovationen unterstützen den Anwender dabei, Herausforderungen wie die wachsende Nachfrage nach Untersuchungen, immer anspruchsvollere Fragestellungen und den allgegenwärtigen Kostendruck zu meistern. Mit dem Launch von Ingenia Ambition X geht Philips den nächsten Schritt bei der erfolgreichen Erneuerung des Ingenia-Portfolios.

Nachhaltig und unabhängig: Betrieb ohne Helium

Helium ist das einzige Kühlmittel, mit dem sich so niedrige Temperaturen erreichen lassen, dass die Magnetspule eines MR-Systems ihre supraleitenden Eigenschaften entfaltet. Doch die natürlichen Ressourcen der Erde gehen zur Neige und das Befüllen von Kryostaten mit dem flüssigen Edelgas wird immer teurer. Der Ingenia Ambition X verfügt über einen komplett versiegelten BlueSeal-Magneten, der den Heliumbedarf von 1.500 auf sieben Liter reduziert.

Geringere Kosten und maximale Uptime

Da aufgrund der hermetischen Abdichtung keine Verluste durch Verdampfen entstehen, muss das Mikro-Kühlsystem während der gesamten Lebensdauer nicht wieder aufgefüllt werden. Vor allem aber macht das revolutionäre Magnetkonzept das bisher obligatorische Quenchrohr überflüssig. Ein Ablassen von Helium in Notfallsituationen ist nicht mehr nötig. Zusätzlich ist BlueSeal mit 3.700 Kilogramm rund 900 Kilogramm leichter als die Zero-boil-off-Magneten anderer Ingenia-Modelle, sodass keine Fundamentverstärkung erforderlich ist. Dadurch wird die Installation einfacher und günstiger. Bei einem Zwischenfall kann der Techniker der Radiologie oder ein Philips Servicemitarbeiter1 den Magneten mithilfe der EasySwitch-Funktionen deaktivieren und nach Behebung des Problems wieder aktivieren. Das verhindert lange und kostspielige Ausfallzeiten.

Wenn der Workflow stimmt, stimmt auch die Produktivität

„Technische Innovationen müssen im Versorgungsalltag einen relevanten Nutzen stiften. Genau das ist uns mit Ingenia Ambition X gelungen. Wir freuen uns, ein MR-System mit nachhaltigem Zero-Helium-Betrieb auf den Markt zu bringen, mit dem Radiologen ihre Produktivität auf das nächste Level heben können“, erklärt Michael Stiefvater, Business Manager MR Systems Philips GmbH Market DACH. Ingenia Ambition X bietet eine ganze Reihe von Workflow-Innovationen, die dem Anwender helfen, der steigenden Nachfrage nach MR-Scans über das gesamte Indikationsspektrum hinweg gerecht zu werden und auf der Grundlage robuster, reproduzierbarer Bilddaten schnelle und präzise Diagnosen zu stellen.

„Unser Team ist vollkommen begeistert von den neuen diagnostischen Möglichkeiten für unsere Patienten. Wir können schlankere Untersuchungsabläufe anbieten und sind damit nicht nur schneller, sondern liefern auch bessere Bilder“, sagt Dr. med. Christoph Juli FRCR, Leitender Arzt der Radiologie in Uster, Schweiz, wo kürzlich die erste kommerzielle Installation des Ingenia Ambition X stattfand. Ein einzelner Mitarbeiter allein kann den reibungslosen Betrieb gewährleisten. Alle Untersuchungsschritte vom Vorbereiten des Patienten bis hin zum Auslesen der Bilddaten lassen sich mit nur einem Tastendruck durchführen. Sobald die Tür des Untersuchungsraums geschlossen ist, initiiert SmartStart den Scanvorgang. SmartExam2, eine auf adaptive Intelligenz gestützte Software, übernimmt automatisch im Hintergrund die Planung und Durchführung der ExamCard-Protokolle.

Bis zu 50 Prozent schnellere Scans

In Kombination mit dem Beschleunigungsverfahren Compressed SENSE kann Ingenia Ambition X die Dauer von 3D- und 2D-Scans bei nahezu unveränderter Bildqualität um bis zu 50 Prozent verkürzen.3 Davon profitieren vor allem Patienten, die aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustandes nicht oder nur eingeschränkt kooperationsfähig sind. Alternativ kann mithilfe dieser Applikation bei gleicher Scandauer eine höhere Auflösung erzielt werden. Zusätzlich überwacht und analysiert VitalEye die Atembewegung. Die Detektionstechnologie erlaubt die präzise Messung atemgetriggerter oder -kompensierter Sequenzen, ohne dass dem Patienten ein Atemgurt angelegt werden muss.

Weitere Informationen zum Ingenia Ambition X: www.philips.de/ingenia-ambition
 
1 Erfordert den Abschluss eines Servicevertrages
2 SmartExam ist nicht für Patienten mit bedingt MR-sicheren Implantaten verfügbar
3 Im Vergleich zu Scans ohne Compressed SENSE

11.09.2018