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5. Thüringer KrankenhausforumThüringer Krankenhäuser formulieren ihre Forderungen an künftige Landesregierung

Krankenhauslandschaft 2030 im Flächenland Thüringen

Im Anschluss warfen Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), und Dr. Christof Veit, Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG) einen Blick auf die Krankenhauslandschaft 2030 im Flächenland Thüringen. Hierbei ging es insbesondere um die Neuordnung der Notfallversorgung in den Krankenhäusern, die alle Krankenhäuser ausschließt, die nicht über bestimmte Abteilungen und personelle bzw. technische Ausstattungen verfügen.

Dies könnte in strukturschwachen Gebieten mit kleineren Krankenhäusern gerade auch in Thüringen durchaus zu „weißen Flecken“ in der Notfallversorgung führen. Auch die bereits eingeführten und noch geplanten Personal-, Qualitäts- und Mindestmengenvorgaben verschärfen in Regionen mit wenigen und kleinen Krankenhäusern aus Sicht der Experten eher das Versorgungsproblem als dass sie zu einer Verbesserung beitragen.  

Auch künftig schnell erreichbare Versorgung

In der abschließenden Podiumsdiskussion, moderiert vom Redakteur des MDR Thüringen Journals, Steffen Quasebarth, waren sich die Referenten, die Ministerin und die anwesenden gesundheitspolitischen Sprecher der im Thüringer Landtag vertretenen Parteien einig, dass sich auch in Zukunft alle Patienten in Thüringen, unabhängig vom Wohnort, auf eine schnell erreichbare, hochwertige Versorgung verlassen können müssen. Dafür habe auch eine künftige Landesregierung Sorge zu tragen.

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