Das Krankenhaus Lübbecke gründet ein Zentrum für robotergestützte Chirurgie: Am Roboticum Lübbecke sollen robotische OPs mit dem DaVinci-System und interdisziplinärer Zusammenarbeit zu noch besserer Behandlungsqualität führen.
Der Radiologie im Klinikum Hof hat Sana neue Räume und Geräte gegönnt. Das Millionen-Projekt gilt als „Leuchtturm“, nicht nur für die Region. Die ebenfalls neu integrierte Praxis-Radiologie von Med 360° ist nicht die einzige Besonderheit.
Medizinische Risiken, steigende Kosten und strengere Vorgaben machen den Einsatz von Kontrastmitteln immer schwieriger. Neue KI-Ansätze zeigen, wie sich die MRT-Bildqualität steigern und Kontrastmittel deutlich reduzieren lassen – ohne diagnostische Einbußen.
Die Medizinische Hochschule Hannover verfügt als erste deutsche Klinik über ein Total-Body-PET/CT-System. Es ermöglicht Aufnahmen „vom Scheitel bis zum Oberschenkel“ und ist dabei schneller, präziser und strahlungsärmer als die herkömmliche Technik.
Eine Analyse von rund 190.000 Klinikfällen zeigt, dass roboterassistierte Chirurgie die Verweildauer deutlich reduziert. Besonders bei Prostata-, Darm- und Lungenoperationen profitieren Kliniken von mehr Effizienz und spürbaren Kostenvorteilen.
Europa-Premiere in Gronau: Das St. Antonius-Hospital in Nordrhein-Westfalen setzt als erste Klinik den neuen Da Vinci 5 ein. Die Urologie profitiert von über 150 technischen Verbesserungen. Erste Eingriffe wurden erfolgreich durchgeführt.
Trotz leichtem Umsatzplus blickt die MedTech-Branche laut BVMed-Herbstumfrage sorgenvoll in die Zukunft: Bürokratie, Zertifizierungen und steigende Preise belasten die Unternehmen. Viele gehen von einer Verschlechterung ihres Gewinns aus.
Nach Dräger und Nexus verkünden die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg eine weitere Partnerschaft. Für die nächsten Jahre setzen sie auf Medizintechnik von Siemens Healthineers. Betriebsleiter Christoph Dahmen erklärt, was noch vereinbart wurde.
Bis Ende September wird Helios alle Intensivstationen seiner Kliniken mit Systemen zum Narkosegasrecycling ausstatten. Damit will der Konzern rund 20 Prozent der Narkosegas-bedingten CO₂-Emissionen einsparen.
Statt einzeln verpackt bekommen die Teams bei Helios in Krefeld das Material für Hüft- und Knie-OPs neuerdings in konfektionierten „Green-Packs“. Das von Beschäftigten entwickelte Modellprojekt reduziert den Plastikmüll um 80 Prozent.
Was bislang Spezialanbietern vorbehalten war, gehört bei Labor Berlin nun zur Routinediagnostik: die Massenspektrometrie. Die Tochter von Charité und Vivantes nutzt dafür ein vollautomatisiertes System – mit vielen Vorteilen.
Ein Anzug für Patienten mit neurologischen Erkrankungen: Spastiken werden reduziert, Schmerzen gelindert und er sorgt für natürlichere Bewegungen. Der Exopulse Suit von Ottobock ist seit Anfang des Jahres verfügbar.
Im KRH Klinikum Neustadt arbeitet nun ein selbstständiger Roboter in der Nachtschicht. Er übernimmt die Annahme und Diagnostik von Blutproben, um den Fachkräftemangel im Labor zu kompensieren. Eine Ausweitung seiner Arbeitszeit ist bereits geplant.
Was wie normale Transportcontainer aussieht, entpuppt sich als CT oder Röntgenstation wie im Krankenhaus – nur mobil. Die Bundeswehr erhält für Diagnostik und Behandlung ihrer Soldaten Container, deren Grundfläche sich im Einsatz verdreifacht.
Im Klinikum Karlsruhe liefert ein neuer Computertomograf deutlich präzisere Aufnahmen und ist dabei doppelt so schnell wie bisher eingesetzte Geräte. Von der neuen Technik profitieren besonders Herzuntersuchungen.