Die Geschäfte der deutschen Medizintechnik-Unternehmen treten auf der Stelle. Laut Bundesverband Medizintechnologie erwarten die Mitglieder im heimischen Markt für 2024 nur noch ein Umsatzplus von 1,2 Prozent. Viele setzen deshalb auf das Ausland.
Eine Art OP-Navigationsgerät könnte die Operateure bei der roboterassistierten Chirurgie bald besser zum Befund leiten. In einem neuen Forschungsprojekt entwickelt das UKSH dafür mit Partnern einen „digitalen Superzwilling“.
Patientinnen und Patienten an der Universitätsmedizin Magdeburg begegnen ab sofort auf Station dem humanoiden Roboter „Otto“. Er informiert über Behandlungen, beantwortet alltägliche Fragen und muntert auf.
Was Neurochirurgen des Uniklinikums Leipzig in die Apple-Zentrale nach Cupertino verschlug? Ein Software-Deal. Der Tech-Gigant hatte sie eingeladen – und die Entwickler haben nicht nur die neueste mit ihrem Prototyp bespielte Datenbrille mitgebracht.
OP-Narkosegase befeuern den Treibhauseffekt. Um seine Umweltbilanz zu verbessern, hat das LKH Villach nun erstmals aufbereitetes Sevofluran als recyceltes, reines Medizinprodukt entgegengenommen. Das verwendete Gas kann damit erneut eingesetzt werden.
Wegen Problemen mit seinen Beatmungsgeräten musste Philips in den USA in den letzten Jahren zahlreiche Geräte zurückrufen. Geschädigte klagten. Nun hat sich der Hersteller zur Zahlung von 1,1 Milliarden Dollar bereiterklärt.
Labore stehen vor vielen Herausforderungen. Das Stimmungsbild aus der Branche zeigt Lösungsansätze für Labore, Kliniken und Industrie. Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz könnten in der Strategie eine Rolle spielen.
Um die Gesundheit des Pflegepersonals zu schützen, setzt die Universitätsmedizin Magdeburg auf Exoskelette. Nach einer ersten Probezeit erfolgt derzeit der Langzeittest. kma hat sich den Einsatz der innovativen Hilfsmittel vor Ort angeschaut.
Die Unimedizin Greifswald treibt das Thema Klimaschutz im Operationssaal voran. Der Maximalversorger hat jetzt vollständig auf Narkosegas-Filterung umgestellt. Für den Ärztlichen Vorstand Prof. Uwe Reuter birgt der Schritt gleich drei Vorteile.
Beschaffung, Gerätemanagement und Wartung der Großgeräte in der Bildgebung – damit starten das Carl-Thiem-Klinikum und Siemens Healthineers ihre Technologiepartnerschaft. Sie läuft zehn Jahre und umfasst ein stattliches Volumen von 30 Millionen Euro.
Die Kliniken Nordoberpfalz (KNO) starten eine Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers und Vamed. KNO-Vorstand Michael Hoffmann verspricht sich davon nicht nur Einsparungen bei den Kosten.
Die Bezirkskliniken Schwaben erneuern ihre Neurochirurgie-Medizingeräte am Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg. Von dem 2,5 Millionen hohen Investment wurde auch die digitale Navigations-Infrastruktur modernisiert.
Erneut plagt sich Philips mit Fehlern in seiner Medizintechnik herum. Nun sind es einige Gammakameras, die nicht arbeiten wie sie sollen – und auf Anweisung der FDA in den USA zurückgerufen und instand gesetzt werden müssen.
Automatisiert statt manuell: In den OP-Sälen am Klinikum Stuttgart checken sich die Anästhesiegeräte zeitgesteuert automatisch selbst. Das entlastet das Personal bei der Vorbereitung von Operationen.
Virtual und Mixed Reality werden im Krankenhaus immer häufiger genutzt. Hinzu kommt die Extended Reality – die Möglichkeiten im Bereich Aus- und Weiterbildung sind besonders vielversprechend.