Diakovere schließt 2025 mit 1,7 Millionen Euro im Plus und investiert 45 Millionen Euro. Bis 2035 soll über eine halbe Milliarde in zwei Standorte fließen – doch die Reformpolitik aus Berlin trübt die Aussichten.
Kleine Fortschritte, große Sorgen: Das Landeskrankenhaus deckt sein Millionendefizit aus Rücklagen, doch das geplante GKV-Spargesetz droht die Lage weiter zu verschärfen. Der Aufsichtsrat fordert ein Standortkonzept.
Das Klinikum Bielefeld schließt 2025 mit einem Jahresüberschuss von 357.000 Euro ab – und gehört damit zu den wenigen profitablen Kliniken Deutschlands. Gleichzeitig treibt das Haus seine universitäre Ausrichtung und neue Forschungszentren voran.
Die Bezirkskliniken Mittelfranken schließen 2025 mit einem Defizit von minus 5,8 Millionen Euro ab. Neue Klinikgebäude, eine Fachklinik in Treuchtlingen sind geplant, doch das geplante GKV-Gesetz setzt den Klinikverbund unter Druck.
Das Klinikum St. Georg in Leipzig verbucht 2025 ein Defizit von 34 Millionen Euro – und liegt damit im Plan. Es gab einen deutlichen Anstieg von ambulanten Fällen. Der Sanierungskurs wird mit Rückendeckung der Stadt Leipzig fortgesetzt.
Mit einem neuen Innovationszentrum will Fresenius die Forschung im Bereich der medizinischen Ernährung stärken. In Bad Homburg sollen rund 100 Experten die Patientenversorgung durch wissenschaftlich fundierte Lösungen verbessern.
Eine neue Umfrage verdeutlicht die Finanznot der Krankenhäuser: Mit einem Geschäftsklima-Saldo von minus 63 stehen Kliniken deutlich schlechter da als andere Branchen. Die Liquidität der Häuser reicht oft nur für wenige Wochen.
2025 hat das Universitätsklinikum Leipzig mit einem knappen Überschuss abgeschlossen. Doch steigende Kosten und drohende Sparmaßnahmen durch das GKV-Spargesetz trüben den Ausblick.
Vom Millionenminus zurück zu schwarzen Zahlen: Das ukrb stabilisiert sich dank höherem Patientenaufkommen, Unterstützung des Landkreises und Verzicht auf Gehaltserhöhungen – und investiert zugleich rund 60 Millionen Euro in Neubauten und Technik.
Ottobock expandiert weiter im Patient-Care-Bereich und übernimmt das Norwegen-Geschäft von Blatchford für rund 110 Millionen Euro. Acht Standorte und 200 Beschäftigte erweitern das Versorgungsnetz auf dem europäischen Markt.
Mit steigenden Umsätzen und Ergebnissen startet die Rhön-Klinikum AG ins Jahr 2026. Investitionen und Zukäufe stärken Klinik- und MVZ-Strukturen – gleichzeitig erhöht die Krankenhausreform den finanziellen Druck.
Anhaltende Probleme der Labordiagnostik-Sparte in China sowie die wieder steigende Inflation stimmen den Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers pessimistischer für das laufende Geschäftsjahr. Zudem drücken der starke Euro sowie die US-Zölle auf Umsatz und Gewinn.
Starker Jahresstart bei Fresenius: Die Tochter Kabi treibt das Wachstum, auch das Klinikgeschäft legt etwas zu. Trotz bestätigter Prognose und höherer Gewinne gerät die Aktie unter Druck – nicht zuletzt wegen Sorgen um die Krankenhausreform.
Geringere Personalkosten und Ergebnisverbesserungen reduzieren das Minus bei Anregiomed: Der Klinikverbund schließt 2025 deutlich besser ab als gedacht. Der finanzielle Druck bleibt dennoch bestehen.
Durch den Krieg im Iran funktionieren globale Lieferketten nicht mehr – mit Folgen für die Versorgung von Krankenhäusern mit Schutzausrüstung und anderen Waren. Diese könnten knapp und teuer werden, warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft.