
Der Medizintechnikkonzern Philips hat im dritten Quartal operativ deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Zudem zogen die Auftragseingänge an, wie das Unternehmen in Amsterdam mitteilte. Bei der Marge des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und immateriellen Vermögenswerten (Ebita) peilt der Konzern nun das obere Ende der bislang in Aussicht gestellten Spanne von 11,3 bis 11,8 Prozent an. Die Umsatzprognose wurde bestätigt.
Philips habe sein Umsatzwachstum in Nordamerika beschleunigt, kommentierte Konzernchef Roy Jakobs die Entwicklung. „Durch Innovation, zielgerichtete Umsetzung und Kostendisziplin konnten wir unsere Marge ausbauen und sind weiterhin auf Kurs, während wir uns in einem unsicheren makroökonomischen Umfeld, einschließlich Zöllen, bewegen.“ Er verwies zudem auf das starke Neugeschäft, welches auf vergleichbarer Basis – bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte – um acht Prozent zulegte.
Der Umsatz sank im dritten Quartal im Jahresvergleich zwar um zwei Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, jedoch war dies auch negativen Währungseffekten geschuldet. Der vergleichbare Umsatz stieg um drei Prozent. Das bereinigte Ebita stieg von 516 auf 531 Millionen Euro, was deutlich besser isst als von Analysten erwartet. Diese hatten einen Rückgang befürchtet. Unter dem Strich verdiente Philips mit 187 Millionen Euro etwas mehr als vor einem Jahr.





Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen