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Siemens HealthineersKommt nun doch der Verkauf der Diagnostiksparte?

Siemens Healthineers denkt anscheinend erneut über den Verkauf seines Diagnostikgeschäfts nach. Gespräche mit Finanzinvestoren laufen laut Bloomberg. Anleger reagieren positiv auf die Nachricht.

Siemens Healthineers Unternehmenszentrale
Siemens Healthineers
Unternehmenszentrale von Siemens Healthineers in Erlangen.

Zur Straffung seiner Geschäfte könnte sich der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers informierten Kreisen zufolge von seinem Diagnostikgeschäft trennen. Der Konzern habe Sondierungsgespräche mit großen Private-Equity-Firmen geführt, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg am 10. September mit Bezug auf informierte Personen. Mögliche Interessenten sollen demnach Blackstone , CVC, KKR und Montagu sein. Die Beteiligten lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ebenso ab, wie der Dax-Konzern selbst. Allein die Vorstellung einer solchen Transaktion, kam bei den Anlegern gut an: Siemens Healthineers-Aktien legten zuletzt um 1,8 Prozent zu.

Das Unternehmen hatte bereits vor mehr als zwei Jahren begonnen, sein Diagnostikgeschäft auf den Prüfstand zu stellen. In dem Bereich geht es etwa um die Testung von Blut- und Gewebeproben, mit dem Ziel, Krankheiten und Infektionen zu identifizieren. Dem Geschäftsbereich soll nun ein Wert von mehr als sechs Milliarden Euro beigemessen werden. Der Bereich Bildgebung und die Varian-Sparte, die sich auf Technologien zur Krebsbehandlung konzentriert, wären nicht Teil eines möglichen Verkaufs.

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