Nach der Mitgliederversammlung der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft pocht Philippi auf Anpassungen der Krankenhausreform. Im Fokus stehen die geplanten Pflegeuntergrenzen – sie könnten jeder zweiten Klinik ein negatives Gutachten einbringen.
In Berlin berieten ein Netzwerk aus Industrie, Bundeswehr und Hilfsorganisationen darüber, wie Medizintechnik die nationale Gesundheitsresilienz stärken kann. Zudem verabschiedete die Arbeitsgruppe ein Whitepaper mit Empfehlungen zum Gesundheitssicherstellungsgesetz.
Kampfansage aus Mecklenburg-Vorpommern: Das Land drängt weiterhin auf Änderungen am KHAG und warnt vor anhaltender Planungsunsicherheit, unklaren Fristen und Eingriffen in die Krankenhausplanung – scheitert aber zunächst im Bundesrat.
Die Bundesregierung bringt das Medizinregistergesetz auf den Weg. Während der Entwurf zentrale Standards für Datenqualität schaffen soll, warnt die Hochschulmedizin vor Bürokratie, fehlender Finanzierung und praxisfernen Vorgaben.
Sachsen hat die Weichen für den Krankenhausplan 2026 gestellt und „ein Zielbild“ verabschiedet. Nicht jedes Fachgebiet müsse überall vorhanden sein, mahnt die Ministerin. Einzelentscheidungen sollen in der zweiten Jahreshälfte fallen.
Für die Umwandlung von Krankenhäusern in sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen haben GKV und DKG nun eine Grundlage geschaffen. Sie sollen ambulante und nicht‑komplexe stationäre Versorgung künftig wohnortnah sichern.
Nach zahlreichen Beitragserhöhungen haben die gesetzlichen Krankenversicherungen für 2025 einen Überschuss von 3,5 Milliarden Euro verbucht. Allerdings stiegen auch die Ausgaben stark – vor allem für Klinikbehandlungen.
Mit der Verabschiedung des KHAG besiegelt der Bundestag die Änderungen der Klinikreform. Während die Koalition vor allem auf die Qualitätsverbesserungen abhebt, warnt die Opposition vor einem Kahlschlag auf dem Land und bürokratischer Flickschusterei.
Nach der Kritis-Fachtagung am 5. März in Berlin und der Bundeswehr-Übung Quadriga rückt das neue Kritis-Dachgesetz in den Fokus. Der Bundesrat hat diesem nun zugestimmt. Das ist gut, denn es herrscht großer Handlungsbedarf.
Das KHAG schafft Planungssicherheit – aber die großzügigen Ausnahmen für die Länder könnten den dringend benötigten Strukturwandel um Jahre verzögern. Prof. Djordje Nikolic über die Schattenseiten des Kompromisses.
Der Bundestag hat die umstrittene Krankenhausreform nachgebessert. Längere Übergangsfristen und mehr Flexibilität sollen Kliniken entlasten – während Kritiker vor einer Aufweichung zentraler Reformziele warnen.
Nach langen Debatten will die schwarz-rote Koalition ihre Änderungen an der Krankenhausreform heute im Bundestag beschließen. Am Vormittag steht die Abstimmung über die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) an.
Die Bundeswehr trainiert einige Tage die Versorgung Verwundeter im Bündnisfall. Auch zivile Partner aus Berlin beteiligen sich bei der Übung „Medic Quadriga“. Eine der bisher größten Übungen für den Kriegsfall.
Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk lobt die Nachbesserungen an der Krankenhausreform. Kein Standort solle schließen, sagt sie, aber Häuser könnten sich grundlegend verändern. „Ab Dezember“ soll Klarheit herrschen.
Leistungsgruppen statt Fachabteilungen: Der neue Krankenhausplan Baden-Württembergs soll die Qualität stärken, Leistungen konzentrieren und die Ambulantisierung im Land voranbringen.