Das derzeit diskutierte GKV-Gesetz würde Sparmaßnahmen vor allem in Krankenhäusern mit sich bringen. Dagegen regt sich Widerstand. Mehrere Kliniken wollen sogar kurzzeitig schließen, allerdings nur symbolisch.
Warkens Sparpaket stößt auf massiven Widerstand der Länder. Ausschüsse der Länderkammern fordern zentrale Ausgabenbremsen bei Kliniken zu streichen. Die Krankenkassen verteidigen die Sparpläne.
19 Verbände aus Niedersachsen fordern die Rücknahme der Kürzungen im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Die Allianz warnt vor Klinikschließungen und verlangt ein Landes-Nothilfeprogramm, sollte das Gesetz in der geplanten Form verabschiedet werden.
Die Finanzierung von Rettungswageneinsätzen sorgt seit Monaten für Streit. Den Menschen drohen Zahlungen. Der zuständige Minister will das System ändern.
Die neue Präsidentin der Europäischen Krankenhausgesellschaft Hope kommt aus Deutschland: Prof. Henriette Neumeyer hat das Amt übernommen. Die DKG-Vize will sich vor allem für eine bessere Finanzierung der Kliniken in Europa einsetzen.
30 Milliarden Euro weniger bis 2030: Sechs hessische Gesundheitsakteure schlagen Alarm. „Man kann Krankenhäuser nicht gleichzeitig umbauen und wirtschaftlich austrocknen“, warnt André Schellenberg vom Hessischen Städtetag auf der Pressekonferenz.
Hybrid-DRGs sollten die Ambulantisierung vorantreiben. Stattdessen treiben sie Kosten und destabilisieren die DRG-Kalkulation, wie Medizincontrolling-Expertin Prof. Erika Raab erklärt. Eine Analyse der Schwächen des Vergütungsmodells.
Klinikverbünde aus Bayern warnen vor einer dauerhaften Finanzierungslücke durch das geplante GKV-Spargesetz. Die KKB spricht von einer „Zechpreller-Mentalität“ des Bundes, der die Kosten auf die finanziell geschwächten Kommunen umwälze.
Die Kinderklinik in Ludwigsfelde schließt Ende Juli. Die Reform und wirtschaftlicher Druck versetzen Brandenburgs Krankenhäuser in Stress. Wie schätzt Gesundheitsminister Wilke die Lage ein?
Verdi ruft Beschäftigte an über 50 Krankenhäusern zu Protesten gegen das Sparpaket der Bundesregierung auf. Die Pläne würden Kliniken bis 2030 fast 30 Milliarden Euro entziehen, warnt die Gewerkschaft.
Der Rahmenplan des neuen Landeskrankenhausplans in Mecklenburg-Vorpommern steht – eine entscheidende Grundlage für die Umstellung auf Leistungsgruppen. Diese sollen im vierten Quartal 2026 zugewiesen werden.
Die Reform der Pflegeversicherung ist eine der großen Reformbaustellen der schwarz-roten Koalition. Mitten in die Debatte platzen nun dramatische Zahlen zur finanziellen Situation der Kassen.
Das Land Sachsen-Anhalt bringt die Novelle des Landeskrankenhausgesetzes auf den Weg. Der Entwurf setzt die Bundesreform um, führt Leistungsgruppen ein und soll sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen ermöglichen.
Die Oppositionsfraktion im Landtag will eine Rückführung privater Krankenhäuser in öffentliche Hand ermöglichen und appelliert an die Landesregierung. Doch das Ministerium sieht sich nicht zuständig.
Bayern schraubt an Investitionen und an der Bettenzahl: Der Krankenhausplanungsausschuss hat den Grundstein für die aktuelle Krankenhausplanung gelegt – unter anderem profitieren Kliniken in Bamberg, München und Würzburg.