Krankenhäuser kämpfen mit Fachkräftemangel und Kostendruck. Politiker versprechen Reformen – doch Klinikchefs sind skeptisch, ob und wann Besserung eintritt. So ist die Lage in Sachsen-Anhalt.
Die Gesundheitsversorgung im Land ist auf dem Prüfstand: Nur die Verzahnung von Reformen, eine klare Steuerung und konsequente Umsetzung können die Versorgungsqualität und Krisenfestigkeit sichern. Ein Kommentar von Prof. Jens Scholz.
Die Finanzkommission Gesundheit plant radikale Kürzungen: Von höheren Zuzahlungen bis zu gestrichenen Leistungen sollen 42 Milliarden Euro gespart werden – auch am Personal. Welche Maßnahmen liegen auf dem Tisch?
Krankenhausreform per Daumenschraube? Das KHAG verschärft den Verteilungskampf ums Pflegebudget und macht Qualität zur Frage von Untergrenzen. Warum Pflege dabei zum Spielball wird – und was das für Kliniken wirklich bedeutet. Ein Kommentar von Alexandra Heeser.
Wie lassen sich explodierende Gesundheitskosten eindämmen? Das Expertengremium von Nina Warken skizziert nun einen drastischen Katalog möglicher Eingriffe – mit einem Sparpotenzial, das die erwartete Finanzlücke der Kassen deutlich übersteigt.
Ein Finanzloch von rund 14 Milliarden Euro steht der GKV bevor. Nina Warkens Expertenkommission legt nun Reformvorschläge vor, um die steigenden Kosten in Kliniken, Praxen und bei Arzneimitteln zu bremsen. Die zentralen Stellschrauben im Überblick.
Der Bundesrat hat das KHAG beschlossen. Während der Bund auf bessere Versorgung setzt, warnen die Länder weiterhin vor Eingriffen in ihre Planungshoheit und kritisieren mehrere Regelungen als nicht praxistauglich.
Deutschland will ausländischen Medizinern den Einstieg erleichtern: Ein neues Gesetz soll Anerkennungsverfahren deutlich beschleunigen. Auch andere Gesundheitsberufe profitieren – der Bundesrat muss aber noch zustimmen.
Der Katholische Krankenhausverband drängt kurz vor Abschluss auf schnelle Änderungen am KHAG. Die geplanten Regeln zu Pflegepersonaluntergrenzen und Pflegebudget gefährden aus Sicht des Verbands die Versorgung.
Auf dem 25. DRG Forum herrscht Aufbruchstimmung – auch wenn es nach dem KHAG-Kompromiss noch Streit um PpUG und Vorhaltefinanzierung gibt. Nina Warken zeigt sich zuversichtlich, dass das Gesetz Ende März erfolgreich durch den Bundesrat geht.
Die Anhebung der Zuzahlung für Patienten um fünf Euro ist für DKG-Chef Dr. Gerald Gaß durchaus vertretbar. Außerdem fordert er von der Bundesgesundheitsministerin die Ausgleichszahlung für Kliniken zu verlängern.
Nach der Mitgliederversammlung der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft pocht Philippi auf Anpassungen der Krankenhausreform. Im Fokus stehen die geplanten Pflegeuntergrenzen – sie könnten jeder zweiten Klinik ein negatives Gutachten einbringen.
In Berlin berieten ein Netzwerk aus Industrie, Bundeswehr und Hilfsorganisationen darüber, wie Medizintechnik die nationale Gesundheitsresilienz stärken kann. Zudem verabschiedete die Arbeitsgruppe ein Whitepaper mit Empfehlungen zum Gesundheitssicherstellungsgesetz.
Kampfansage aus Mecklenburg-Vorpommern: Das Land drängt weiterhin auf Änderungen am KHAG und warnt vor anhaltender Planungsunsicherheit, unklaren Fristen und Eingriffen in die Krankenhausplanung – scheitert aber zunächst im Bundesrat.
Die Bundesregierung bringt das Medizinregistergesetz auf den Weg. Während der Entwurf zentrale Standards für Datenqualität schaffen soll, warnt die Hochschulmedizin vor Bürokratie, fehlender Finanzierung und praxisfernen Vorgaben.