Auch Brandenburgs Krankenhäuser können mit zusätzlichen Finanzmitteln wegen gestiegener Kosten rechnen. Das Land stellt 190 Millionen Euro aus dem „Brandenburg-Paket“ zur Verfügung.
Etwa 25 000 Mitarbeitende des britischen Rettungsdienstes haben ihre Arbeit niedergelegt. Der Gesundheitsdienst NHS ist chronisch überlastet, lange Wartezeiten sollen einem Ärzteverband zufolge zu vermeidbaren Todesfällen führen.
Um den aktuellen Engpässen bei Kindermedikamenten entgegenzuwirken, haben die Krankenkassen eine vorübergehende Lösung beschlossen. Ab Februar sollen die Festbeträge für bestimmte Arzneimittel für drei Monate ausgesetzt werden.
Die vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg erhalten weitere Finanzhilfen in Höhe von 141 Millionen Euro. Das Land will so die Pandemie-Folgen abfedern und die Zahlungsfähigkeit sicherstellen.
Am Tag nach den Beratungen der Bund-Länder-Gruppe zur Krankenhausreform betonte NRW-Minister Karl-Josef Laumann noch einmal, dass die Krankenhausstruktur in den Händern der Länder bleiben müsse. NRW werde seinen begonnenen Weg fortsetzen.
Bund und Länder haben sich auf einen straffen Zeitplan für die Krankenhausreform geeinigt. Noch im Januar sollen demnach gemeinsame Verhandlungen auf Arbeitsebene beginnen, auf Grundlage der Empfehlungen der Regierungskommission. Schon jetzt ist aber klar: Die Länder wollen bei der Reform ein gewichtiges Wort mitreden.
Am Mittag findet das Bund-Länder-Treffen zur geplanten Krankenhausreform statt. Große Hoffnungen werden in die Reform gesetzt, die DKG fordert allerdings dringend einen Prozess- und Zeitplan. UKSH-Chef Scholz sprach sich für eine Klinik-Reduzierung aus.
Sowohl die DKG als auch der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek kritisieren im Vorfeld der Bund-Länder-Gespräche erneut die Vorschläge der Regierungskommission. Reine Umverteilung reiche nicht, es bedürfe zusätzlicher finanzieller Mittel.
Am 5. Januar soll erstmals die Bund-Länder-Gruppe über die Krankenhausreform beraten. Der Marburger Bund fordert im Vorfeld die gesamten patientennahen Personalkosten aus den Fallpauschalen herauszunehmem.
„Um schnellstmöglich Maßnahmen zur kurzfristigen Abhilfe“ der aktuellen Situation in der Kindermedizin festlegen zu können, fordert die CSU-Landesgruppe einen Gipfel. Sie plädiert für Sonderfinanzierung und Medikamenten-Reserven.