Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich für eine ganzheitliche und ressortübergreifende Reformstrategie im deutschen Gesundheitssystem ausgesprochen. Die Pandemie habe gezeigt, wo es Defizite gibt, so der CSU-Politiker.
Die in betroffenen Regionen von Protesten begleiteten Schließungen von Kinderkliniken und Geburtenstationen gelten als Symptom für eine verfehlte Krankenhausfinanzierung. Die soll nun geändert werden. Für diese Reform macht MV seine besonderen Bedingungen geltend.
Schleswig-Holsteins Krankenhäuser können ab 2023 mit zusätzlichen Investitionsmitteln in Höhe von bis zu 220 Millionen Euro rechnen. Das betrifft auch ein konkretes Vorhaben. Kritik kommt von der Opposition.
Kleine Kliniken in ländlichen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern leiden besonders unter dem aktuellen DRG-System. Änderungen sind geplant. Die politische Debatte dazu läuft.
In seinem Jahresgutachten hat der Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege die Krisenfestigkeit des deutschen Gesundheitswesens unter die Lupe genommen: Für Pandemien und andere Krisen ist das Gesundheitssystem hierzulande nicht gut gewappnet.
Andreas Philippi wird neuer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachsen. Er übernimmt für Daniela Behrens, die wiederum für den neu berufenen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ins niedersächsische Innenministerium wechselt.
Der Bund hat bundesweit 1,5 Milliarden Euro als Hilfe für Energiemehrkosten bis Ende März angekündigt. Schleswig-Hosltein hat nun mit der Vorfinanzierung an seine Krankenhäuser begonnen, da die Gelder aus Landessicht zu spät geflossen seien.
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Bayern möchte kleinen Krankenhäusern auf dem Land mehr unter die Arme greifen. Geplant sind 20 Millionen Euro jährlich für die nächsten fünf Jahre. Auch Springer-Konzepte in der Pflege werden finanziell gefördert.
Ein Gutachten soll die Krankenhausversorgung im Land Bremen zukunftssicher machen. Im Fokus steht eine trägerübergreifende Schwerpunktbildung und die Vorhaltung von je einem Maximalversorger für Bremen und Bremerhaven.
2023 stehen große Reformen im Gesundheitswesen an. Anfang Februar will die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) eine Auswirkungsanalyse vorlegen. Dabei geht es insbesondere um die Klinikstandorte ohne Notfallversorgung.
Weil die Zahl der Organspenden in Deutschland deutlich zurückgeht, nimmt die Diskussion über eine Reform erneut Fahrt auf. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will grundlegend andere Spenderegeln und plädiert für die Widerspruchslösung.
Auch Brandenburgs Krankenhäuser können mit zusätzlichen Finanzmitteln wegen gestiegener Kosten rechnen. Das Land stellt 190 Millionen Euro aus dem „Brandenburg-Paket“ zur Verfügung.
Etwa 25 000 Mitarbeitende des britischen Rettungsdienstes haben ihre Arbeit niedergelegt. Der Gesundheitsdienst NHS ist chronisch überlastet, lange Wartezeiten sollen einem Ärzteverband zufolge zu vermeidbaren Todesfällen führen.
Um den aktuellen Engpässen bei Kindermedikamenten entgegenzuwirken, haben die Krankenkassen eine vorübergehende Lösung beschlossen. Ab Februar sollen die Festbeträge für bestimmte Arzneimittel für drei Monate ausgesetzt werden.
Die vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg erhalten weitere Finanzhilfen in Höhe von 141 Millionen Euro. Das Land will so die Pandemie-Folgen abfedern und die Zahlungsfähigkeit sicherstellen.