Es gibt Fälle, da wird das medizinisch Richtige wirtschaftlich bestraft. Doch das ist nicht das Problem der Klinik, sondern ein systemisches. Prof. Henriette Neumeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DKG, über Fehlanreize in der Versorgung.
Für Alltagsnotfälle soll die Versorgung in Rheinland-Pfalz in sogenannten Regiokliniken wohnortnah bleiben. Gesundheitsminister Clemens Hoch verschafft Klarheit über die Zukunft der Klinikstandorte im Land – manche Entscheidungen tragen ein Ablaufdatum.
50 Milliarden Euro im Transformationsfonds und nur 15 Voranzeigen – die Krankenhausreform stockt. Einer Studie zufolge fehlt den Ländern nicht nur Tempo, sondern auch ein Plan: Was passiert beispielsweise nach der Klinikschließung mit den Gebäuden?
Das UKW erhält eine neue Energiezentrale, die ausschließlich auf regenerative Energien setzt – und Vorbildcharakter für Klinikneubauten in ganz Deutschland haben soll. Die Vorbereitungen für das Erweiterungsgelände Nord sind im vollen Gange.
Das Universitätsklinikum Jena hat die tagesstationäre Behandlung nach Paragraf 115e SGB V erprobt – mit klarem Ergebnis: 590 Euro Einsparung pro Fall für die GKV. Kostenfreie Apartments in Kliniknähe erwiesen sich als Schlüssel zum Erfolg. Eine erste Bilanz.
Bessere Ergebnisse, mehr Sicherheit: Wie der WIdO-Qualitätsmonitor zeigt, führen festgelegte OP-Mindestmengen tatsächlich zur gewollten Zentralisierung. Doch gibt es teils große regionale Unterschiede in der stationären Versorgung.
Das Klinikum Leverkusen hat Interesse an dem Alexianer St. Remigius-Krankenhaus. Das Haus will mit einer möglichen Fusion seinen Krankenhausverbund erweitern. Noch ist nichts entschieden.
Sexuelle Belästigung, Bloßstellungen und Abwertungen durch andere ärztliche Beschäftigte belasten Bayerns Klinikpersonal. Der Marburger Bund sieht ein strukturelles Problem und nennt konkrete Forderungen zur Abhilfe.
Das Krankenhaus Wermelskirchen steckt in der Insolvenz. Der Stadtrat hat nun entschieden: Die Klinik soll gerettet werden – mit bis zu neun Millionen Euro über drei Jahre. Die Kosten tragen auch die Bürgerinnen und Bürger.
Rekordwerte in Forschung und Krankenversorgung, zugleich ein Defizit von 9,8 Millionen Euro: Die Universitätsmedizin Greifswald zieht für 2025 eine gemischte Bilanz und beklagt eine unzureichende Gegenfinanzierung steigender Kosten.
Die Josefs-Gesellschaft (JG) schließt das Evangelische Krankenhaus Köln-Kalk und das Eduardus-Krankenhaus Köln-Deutz zu einem neuen regionalen Verbund zusammen. Tim Schilling übernimmt als Gesamtgeschäftsführer die Leitung beider Häuser.
Von Harvard nach Hamburg: Eine angehende Kinderärztin startet am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum eine Arbeitsgruppe, die pädiatrische Gliome über ihren Energiehaushalt angreifbar machen soll.
Michael Müller hat zum 1. Juli die Pflegedirektion der Städtischen Kliniken Mönchengladbach übernommen. Der Diplom-Pflegewirt leitete als Pflegedirektor bereits diverse große Kliniken – zuletzt trug er in Itzehoe auch Vorstandsverantwortung.
In der Oberpfalz entsteht eine neue Fertigungshalle für Medizintechnik. Siemens Healthineers setzt dabei auf einen CO₂-neutralen Betrieb und weiteres Wachstum des Standorts.
Das Kabinett hat das GeDIG beschlossen: Die ePA soll zur zentralen Versorgungsplattform werden, Fax und Papier sollen endlich der Vergangenheit angehören. Krankenkassen und Ärzte sind sich vor allem beim Datenzugriff auf die ePA noch uneins.
Der Klinikkonzern Vitos aus Hessen gibt die Nachfolge an der Führungsspitze bekannt. Reinhard Belling übergibt Ende 2027 das Ruder. Sein Nachfolger steht jetzt bereits fest.
SRH wächst gegen den Trend: 1,5 Milliarden Euro Umsatz, 17.600 Mitarbeitende, schwarze Zahlen in der Klinik. Wie der Heidelberger Stiftungskonzern Bildung und Gesundheit trotz schwieriger Rahmenbedingungen sein Angebot ausbaut.
Das Vivantes Klinikum Spandau hat in Tanja Lochter seine neue Pflegedirektorin gefunden. Sie folgt auf Kathleen Gernandt, die dem Unternehmen den Rücken gekehrt hat.
An den vier Standorten des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums hat jetzt Christine Rautenberg das Sagen. Sie folgt auf Gudrun Kappich, die den Maximalversorger in Mecklenburg-Vorpommern 22 Jahre geleitet hat.
Trennung in Kelheim: Der Landkreis und der Diözesan-Caritasverband beenden ihre strategische Partnerschaft für das Krankenhaus St. Lukas – einvernehmlich, wie es heißt. Nun muss der Kreis allein ran.
Ende 2026 verlassen Frank Hehn und Harald Löffler die Geschäftsführung der Neckar-Odenwald-Kliniken. Damit muss die Doppelspitze neu besetzt werden. Landrat Dr. Achim Brötel bleibt Aufsichtsratsvorsitzender.
Premiere in Hamburg: Mit Kerem Koc hat das Kath. Marienkrankenhaus erstmals einen Verwaltungsdirektor. Die Position sei „enorm wichtig“, sagt Geschäftsführer Christoph Schmitz.