Bessere Ergebnisse, mehr Sicherheit: Wie der WIdO-Qualitätsmonitor zeigt, führen festgelegte OP-Mindestmengen tatsächlich zur gewollten Zentralisierung. Doch gibt es teils große regionale Unterschiede in der stationären Versorgung.
Der Krankenhaustransformationsfonds eröffnet Kliniken neue Möglichkeiten, Personalentwicklung strategisch auszubauen und Transformation aktiv zu gestalten. Gefördert werden unter anderem Aus-, Qualifizierungsmaßnahmen sowie digitale Infrastrukturen. In unserem Webseminar erfahren Sie, wie Sie Förderpotenziale gezielt nutzen, Qualifizierung sinnvoll integrieren und Ihre Organisation zukunftssicher aufstellen. Jetzt informieren und Chancen nutzen.
Das Universitätsklinikum Jena hat die tagesstationäre Behandlung nach Paragraf 115e SGB V erprobt – mit klarem Ergebnis: 590 Euro Einsparung pro Fall für die GKV. Kostenfreie Apartments in Kliniknähe erwiesen sich als Schlüssel zum Erfolg. Eine erste Bilanz.
Das Klinikum Leverkusen hat Interesse an dem Alexianer St. Remigius-Krankenhaus. Das Haus will mit einer möglichen Fusion seinen Krankenhausverbund erweitern. Noch ist nichts entschieden.
Sexuelle Belästigung, Bloßstellungen und Abwertungen durch andere ärztliche Beschäftigte belasten Bayerns Klinikpersonal. Der Marburger Bund sieht ein strukturelles Problem und nennt konkrete Forderungen zur Abhilfe.
Das Krankenhaus Wermelskirchen steckt in der Insolvenz. Der Stadtrat hat nun entschieden: Die Klinik soll gerettet werden – mit bis zu neun Millionen Euro über drei Jahre. Die Kosten tragen auch die Bürgerinnen und Bürger.
Rekordwerte in Forschung und Krankenversorgung, zugleich ein Defizit von 9,8 Millionen Euro: Die Universitätsmedizin Greifswald zieht für 2025 eine gemischte Bilanz und beklagt eine unzureichende Gegenfinanzierung steigender Kosten.
Die Josefs-Gesellschaft (JG) schließt das Evangelische Krankenhaus Köln-Kalk und das Eduardus-Krankenhaus Köln-Deutz zu einem neuen regionalen Verbund zusammen. Tim Schilling übernimmt als Gesamtgeschäftsführer die Leitung beider Häuser.
Von Harvard nach Hamburg: Eine angehende Kinderärztin startet am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum eine Arbeitsgruppe, die pädiatrische Gliome über ihren Energiehaushalt angreifbar machen soll.
Michael Müller hat zum 1. Juli die Pflegedirektion der Städtischen Kliniken Mönchengladbach übernommen. Der Diplom-Pflegewirt leitete als Pflegedirektor bereits diverse große Kliniken – zuletzt trug er in Itzehoe auch Vorstandsverantwortung.
In der Oberpfalz entsteht eine neue Fertigungshalle für Medizintechnik. Siemens Healthineers setzt dabei auf einen CO₂-neutralen Betrieb und weiteres Wachstum des Standorts.
Das Kabinett hat das GeDIG beschlossen: Die ePA soll zur zentralen Versorgungsplattform werden, Fax und Papier sollen endlich der Vergangenheit angehören. Krankenkassen und Ärzte sind sich vor allem beim Datenzugriff auf die ePA noch uneins.
Der Klinikkonzern Vitos aus Hessen gibt die Nachfolge an der Führungsspitze bekannt. Reinhard Belling übergibt Ende 2027 das Ruder. Sein Nachfolger steht jetzt bereits fest.
SRH wächst gegen den Trend: 1,5 Milliarden Euro Umsatz, 17.600 Mitarbeitende, schwarze Zahlen in der Klinik. Wie der Heidelberger Stiftungskonzern Bildung und Gesundheit trotz schwieriger Rahmenbedingungen sein Angebot ausbaut.
Das Vivantes Klinikum Spandau hat in Tanja Lochter seine neue Pflegedirektorin gefunden. Sie folgt auf Kathleen Gernandt, die dem Unternehmen den Rücken gekehrt hat.
An den vier Standorten des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums hat jetzt Christine Rautenberg das Sagen. Sie folgt auf Gudrun Kappich, die den Maximalversorger in Mecklenburg-Vorpommern 22 Jahre geleitet hat.
Trennung in Kelheim: Der Landkreis und der Diözesan-Caritasverband beenden ihre strategische Partnerschaft für das Krankenhaus St. Lukas – einvernehmlich, wie es heißt. Nun muss der Kreis allein ran.
Ende 2026 verlassen Frank Hehn und Harald Löffler die Geschäftsführung der Neckar-Odenwald-Kliniken. Damit muss die Doppelspitze neu besetzt werden. Landrat Dr. Achim Brötel bleibt Aufsichtsratsvorsitzender.
Premiere in Hamburg: Mit Kerem Koc hat das Kath. Marienkrankenhaus erstmals einen Verwaltungsdirektor. Die Position sei „enorm wichtig“, sagt Geschäftsführer Christoph Schmitz.
Zwischen dem Klinikum Westmünsterland und dem St. Antonius-Hospital Gronau bahnt sich möglicherweise eine engere Kooperation an. Sie seien in erste Gespräche eingetreten, erklären die beiden Träger.
Nach 15 Jahren beim Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier ist Markus Koenen wieder bei Median unter Vertrag – als kaufmännischer Leiter des Reha-Zentrums Bernkastel-Kues. Diese Position ist nicht neu für ihn.
Die Kliniken Nordoberpfalz stellen ihre Führung neu auf: Mit Ralph Junghans als Vorstand, den Klinikdirektoren Tim Egger und Stephan Schumacher sowie einem neu besetzten Aufsichtsrat setzt die KNO auf eine standortübergreifende Zusammenarbeit.
Der Bundestag hat das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verabschiedet – Kassen atmen auf, doch Kliniken, Ärzteschaft und Pflege laufen Sturm. Eine Reform zwischen Notbremse und Kahlschlag.
Der RoMed Klinikverbund schließt 2025 mit 11,5 Millionen Euro Defizit ab – 3,5 Millionen Euro besser als geplant. Doch das drohende GKV-Stabilisierungsgesetz trübt den Ausblick: Geschäftsführer Schulze warnt vor gravierenden Erlöskürzungen ab 2027.