Dr. Christian von Klitzing steht seit Ende 2023 an der Spitze der Alexianer und hat sich zuletzt immer wieder in die gesundheitspolitische Debatte eingemischt. Was treibt ihn an? Was ärgert ihn? Und wie stellt er sich die ideale Versorgung vor?
Das KRH Klinikum Region Hannover vereint seine Urologie an drei Standorten unter einer Leitung. Damit wird der kommunale Klinikverbund zu einem der größten urologischen Versorger Deutschlands mit über 8000 stationären Patienten pro Jahr.
Bayern drückt aufs Tempo: Bis Jahresende sollen die Leistungsgruppen für alle Kliniken neu zugewiesen werden. Gesundheitsministerin Gerlach rechnet mit Klagen, verteidigt aber die geplante Zentralisierung. Zugleich fließen Millionen in neue Bauvorhaben.
Klassische KI erkennt einen Pneumothorax im Röntgenbild – und scheitert am CT. Ein Foundation Model nicht: Es lernt dazu und verkürzt die Entwicklungszeit neuer Anwendungen erheblich. Das macht sie für Kliniken besonders interessant.
Obwohl einiges gut läuft, steckt die Oberschwabenklinik weiter mit 23 Millionen Euro im Minus. Geschäftsführer Franz Huber erklärt, was das Defizit etwas bremste, und warum er „Mehrbelastungen von mindestens zehn Millionen Euro“ erwartet.
Nach dem Brand im Krankenhaus Ludwigslust haben die Ermittler erste Ergebnisse zur Brandursache vorgelegt. Auch konnte die Identität des zweiten Opfers zweifelsfrei geklärt werden.
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Mit dem Netzwerk Universitätsmedizin wollen alle 37 Uniklinika ihre Daten und Bioproben über bundesweite Plattformen gemeinsam für die Forschung erschließen. Die Plattform Num-Sar soll die klinische Forschung zusätzlich krisenfest machen.
Jetzt ist es offiziell: Das Kreiskrankenhaus Frankenberg und Stadtkrankenhaus Korbach sind fusioniert. Das Klinikum Waldeck-Frankenberg versorgt künftig 18.000 stationäre und 32.000 ambulante Patienten an zwei Standorten.
Es gibt Fälle, da wird das medizinisch Richtige wirtschaftlich bestraft. Doch das ist nicht das Problem der Klinik, sondern ein systemisches. Prof. Henriette Neumeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DKG, über Fehlanreize in der Versorgung.
Für Vorstandschef Prof. Ralf Kiesslich wird die Frage nach einem zweiten Standort für die Uniklinik Mainz immer dringender. Doch zunächst stehen Prüfungen der Stadt an. Wie lange die dauern, ist offen.
Das angeschlagene Krankenhaus Wermelskirchen wird nicht mit dem Klinikum Leverkusen fusionieren. Der Zusammenschluss stand seit Anfang 2025 im Raum. Warum der Konzern von einer Übernahme absieht.
Für Alltagsnotfälle soll die Versorgung in Rheinland-Pfalz in sogenannten Regiokliniken wohnortnah bleiben. Gesundheitsminister Clemens Hoch verschafft Klarheit über die Zukunft der Klinikstandorte im Land – manche Entscheidungen tragen ein Ablaufdatum.
50 Milliarden Euro im Transformationsfonds und nur 15 Voranzeigen – die Krankenhausreform stockt. Einer Studie zufolge fehlt den Ländern nicht nur Tempo, sondern auch ein Plan: Was passiert beispielsweise nach der Klinikschließung mit den Gebäuden?
Das UKW erhält eine neue Energiezentrale, die ausschließlich auf regenerative Energien setzt – und Vorbildcharakter für Klinikneubauten in ganz Deutschland haben soll. Die Vorbereitungen für das Erweiterungsgelände Nord sind im vollen Gange.
Das Universitätsklinikum Jena hat die tagesstationäre Behandlung nach Paragraf 115e SGB V erprobt – mit klarem Ergebnis: 590 Euro Einsparung pro Fall für die GKV. Kostenfreie Apartments in Kliniknähe erwiesen sich als Schlüssel zum Erfolg. Eine erste Bilanz.
Bessere Ergebnisse, mehr Sicherheit: Wie der WIdO-Qualitätsmonitor zeigt, führen festgelegte OP-Mindestmengen tatsächlich zur gewollten Zentralisierung. Doch gibt es teils große regionale Unterschiede in der stationären Versorgung.
Das Klinikum Leverkusen hat Interesse an dem Alexianer St. Remigius-Krankenhaus. Das Haus will mit einer möglichen Fusion seinen Krankenhausverbund erweitern. Noch ist nichts entschieden.
Sexuelle Belästigung, Bloßstellungen und Abwertungen durch andere ärztliche Beschäftigte belasten Bayerns Klinikpersonal. Der Marburger Bund sieht ein strukturelles Problem und nennt konkrete Forderungen zur Abhilfe.
Das Krankenhaus Wermelskirchen steckt in der Insolvenz. Der Stadtrat hat nun entschieden: Die Klinik soll gerettet werden – mit bis zu neun Millionen Euro über drei Jahre. Die Kosten tragen auch die Bürgerinnen und Bürger.
Rekordwerte in Forschung und Krankenversorgung, zugleich ein Defizit von 9,8 Millionen Euro: Die Universitätsmedizin Greifswald zieht für 2025 eine gemischte Bilanz und beklagt eine unzureichende Gegenfinanzierung steigender Kosten.
Die Josefs-Gesellschaft schließt das Evangelische Krankenhaus Köln-Kalk und das Eduardus-Krankenhaus Köln-Deutz zu einem neuen regionalen Verbund zusammen. Tim Schilling übernimmt als Gesamtgeschäftsführer die Leitung beider Häuser.
Von Harvard nach Hamburg: Eine angehende Kinderärztin startet am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum eine Arbeitsgruppe, die pädiatrische Gliome über ihren Energiehaushalt angreifbar machen soll.