Der Transformationsfonds wird konkret: Mit der ersten Förderzusage setzt das BAS ein „starkes Signal“ bei der Krankenhausreform. Ein NRW‑Projekt macht den Anfang, aber schon bald dürften weitere folgen.
Niedersachsen setzt bei der Umsetzung der Reform auf Zentralkliniken und Regionale Gesundheitszentren. Wo stehen die Projekte, was ist geplant, und wo gibt es noch Änderungsbedarf? Ein aktueller Lagecheck.
Die Gesundheitsversorgung im Land ist auf dem Prüfstand: Nur die Verzahnung von Reformen, eine klare Steuerung und konsequente Umsetzung können die Versorgungsqualität und Krisenfestigkeit sichern. Ein Kommentar von Prof. Jens Scholz.
Krankenhausreform per Daumenschraube? Das KHAG verschärft den Verteilungskampf ums Pflegebudget und macht Qualität zur Frage von Untergrenzen. Warum Pflege dabei zum Spielball wird – und was das für Kliniken wirklich bedeutet. Ein Kommentar von Alexandra Heeser.
Der Bundesrat hat das KHAG beschlossen. Während der Bund auf bessere Versorgung setzt, warnen die Länder weiterhin vor Eingriffen in ihre Planungshoheit und kritisieren mehrere Regelungen als nicht praxistauglich.
Der Pflegerat legt ein Papier vor, das Potenzial und Realität im Gesundheitswesen aufzeigt – und fordert eine Exzellenzwende, die Qualität messbar macht. Warum diese Strategie jetzt entscheidend sein soll, zeigt ein Blick ins Detail.
Der Katholische Krankenhausverband drängt kurz vor Abschluss auf schnelle Änderungen am KHAG. Die geplanten Regeln zu Pflegepersonaluntergrenzen und Pflegebudget gefährden aus Sicht des Verbands die Versorgung.
Auf dem 25. DRG Forum herrscht Aufbruchstimmung – auch wenn es nach dem KHAG-Kompromiss noch Streit um PpUG und Vorhaltefinanzierung gibt. Nina Warken zeigt sich zuversichtlich, dass das Gesetz Ende März erfolgreich durch den Bundesrat geht.
Nach der Mitgliederversammlung der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft pocht Philippi auf Anpassungen der Krankenhausreform. Im Fokus stehen die geplanten Pflegeuntergrenzen – sie könnten jeder zweiten Klinik ein negatives Gutachten einbringen.
Kampfansage aus Mecklenburg-Vorpommern: Das Land drängt weiterhin auf Änderungen am KHAG und warnt vor anhaltender Planungsunsicherheit, unklaren Fristen und Eingriffen in die Krankenhausplanung – scheitert aber zunächst im Bundesrat.
Sachsen hat die Weichen für den Krankenhausplan 2026 gestellt und „ein Zielbild“ verabschiedet. Nicht jedes Fachgebiet müsse überall vorhanden sein, mahnt die Ministerin. Einzelentscheidungen sollen in der zweiten Jahreshälfte fallen.
Das KHAG schafft Planungssicherheit – aber die großzügigen Ausnahmen für die Länder könnten den dringend benötigten Strukturwandel um Jahre verzögern. Prof. Djordje Nikolic über die Schattenseiten des Kompromisses.
Es gibt Streit um das Pflegebudget: Nach der jüngsten Kritik um explodierende Kosten und Betrug steht das System unter Druck. kma beleuchtet die brisante Debatte um die DRG-Ausgliederung der Pflegekosten.
Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk lobt die Nachbesserungen an der Krankenhausreform. Kein Standort solle schließen, sagt sie, aber Häuser könnten sich grundlegend verändern. „Ab Dezember“ soll Klarheit herrschen.
Das deutsche Pflegesystem krankt an starren Sektorengrenzen und mangelndem Reformwillen. Während die Beiträge steigen, ohne dass die Qualität folgt, zeigen andere Länder, wie es besser geht. Ein Plädoyer für starke Kommunen, das Ende des Silodenkens und echte Patientenorientierung.
In Thüringen werden über 800 Leistungsanträge geprüft – besonders aus Innerer Medizin, Chirurgie und Intensivmedizin. Nach der Qualitätsprüfung entscheidet das Land, welche Kliniken welche Leistungen künftig anbieten dürfen.
Der von Bund und Ländern vereinbarte Kompromiss zum KHAG stößt grundsätzlich auf Zuspruch. Bei Detailfragen bleibt die Reform aber konfliktbeladen. Klinikverbände hadern besonders mit den Anpassungen am Pflegebudget.