Im Vorfeld der Verbändeanhörung appellieren die Krankenkassen eindringlich: Die geplanten Ausnahmeregelungen für Bundesländer könnten die Krankenhausreform massiv verwässern – und die angestrebten bundesweiten Qualitätsstandards gefährden.
Brandenburg startet als eines der ersten Bundesländer den Prüfprozess der Leistungsgruppen. Der Medizinische Dienst bewertet die Qualität beantragter Leistungsgruppen – ein zentraler Schritt bei der Umsetzung der Krankenhausreform.
Zwei Kliniken, ein Ziel: Eine stärkere Versorgung für den Südwesten Berlins. Mit dem Zusammenschluss von Evangelischem Krankenhaus Hubertus und Klinik für MIC entsteht das Evangelische Klinikum Berlin Südwest.
Sind die Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Krankenhausplanung verfassungsgemäß? Das wollen drei Bundesländer höchstrichterlich überprüfen lassen. Gemeinsam klagen sie vor dem Bundesverfassungsgericht.
Lob für pragmatische Änderungen, Kritik an Finanzierung und Weiterbildung: Der Marburger Bund fordert vom Bund mehr Mut und klare gesetzliche Regelungen, um die Krankenhausreform praxisnah und zukunftssicher zu gestalten.
Krankenkassen und Klinikverbände kritisieren den Entwurf zum Krankenhausreformanpassungsgesetz scharf. Sie warnen vor einer Verwässerung der Reformziele durch Ausnahmeregelungen und fordern eine echte, fallunabhängige Finanzierung.
Die DKG begrüßt den Haushaltsentwurf der Bundesregierung: Vier Milliarden Euro für Kliniken, mehr Cybersicherheit und eine faire Finanzierung des Transformationsfonds – jetzt kommt es auf eine schnelle Umsetzung an.
Der Gesetzentwurf zur Krankenhausreformanpassungist in den letzten Zügen. Der Bund mache Zugeständnisse an die Länder und verbessere die Qualität an keiner Stelle, bilanziert Prof. Tom Bschor im kma-Interview. Die Liste seiner Bedenken ist lang.
In der neuen Podcastepisode spricht Tobias Krick mit Marc Schreiner (BKG) über den aktuellen Stand der Krankenhausreform, die angespannte Finanzlage in Berlins Kliniken – und über ein bundesweit einzigartiges Projekt: den Berliner Rahmenplan zur zivilen Verteidigung von Krankenhäusern.
Das Krankenhaus in Wittstock soll Ende 2026 dicht machen. Der Betreiber äußert sich und sagt, ob dort medizinische Angebote erhalten bleiben könnten. Generell sind die Betreiber offen für die Nachnutzung der Immobilie.
Die Charité sucht verstärkt strategische Partner und hat dafür einen neuen Bereich geschaffen. Corina Naujock von der Universitätsmedizin Göttingen leitet ihn. Sie ist direkt beim Vorstand angesiedelt und hat einen ambitionierten Auftrag.
Die Krankenhausreform verändert auch das System der Abrechnungen von Klinikleistungen. Gesundheitsminister Clemens Hoch warnt vor weiteren Problemen, sollte sich die Einführung noch weiter verzögern.
Die bayerische Krankenhausgesellschaft begrüßt die Fristenverlängerung für die Anträge von Leistungsgruppen. So könnten die Krankenhäuser besser planen und sich auf die Änderungen im „Krankenhausreformanpassungsgesetz“ einstellen.
Hierzulande suchen Menschen mit Gesundheitsproblemen häufig direkt die Notaufnahme einer Klinik auf – auch wenn sie gar keinen Notfall haben. Was die Gründe dafür sind.
Die Nachsteuerungen bei der Krankenhausreform nehmen konkrete Formen an. Der Entwurf für ein Anpassungsgesetz soll in den nächsten Tagen den Ländern und Verbänden vorgelegt werden. Aus Brandenburg kommt Kritik zur Zwei-Kilometer-Grenze zwischen Klinik-Kooperationen.