Die Charité hat die Finanzierung für ihr neues KIS besiegelt: Der Finanzrahmen liegt bei 200 Millionen Euro, die Uniklinik wird dafür selbst einen Kredit aufnehmen. Bis 2029 soll das KIS von Epic flächendeckend im Einsatz sein.
Die Messe Berlin will mit der Smart Health Asia ein neues Healthcare-Format in Asien etablieren. 3200 Besucher kamen Anfang Juli nach Singapur. Ob sich die Veranstaltung dauerhaft behaupten kann, wird sich in den kommenden Jahren erst zeigen.
Fahrten ins Krankenhaus und Klinikaufenthalte führen bei betagten und oftmals dementen Menschen zu Stress, bei den Kassen zu erhöhten Kosten. Wie moderne Technik solche Transporte und Aufenthalte vermeiden können, zeigen zwei Projekte.
Die KI-Plattform Epaclara von Docdok.health wird in den TI-Messenger TIM.Pro von Cherry integriert. Ärzte sollen so direkt in ihrer Arbeitsumgebung Patientendaten automatisiert aufbereiten können. Der Rollout soll schrittweise erfolgen.
Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung, Gewicht – in der Kieler Notaufnahme des UKSH können Patienten diese Körperwerte jetzt vor der Triage selbst erfassen. Dafür testet das Klinikum eine digitale Messkabine. Das System soll die Teams entlasten.
Die Gesellschafter der Gematik haben einen Fahrplan für die Modernisierung der Telematikinfrastruktur in Auftrag gegeben. Zentrale Bausteine sollen künftig gebündelt bereitgestellt und der Übergang zur TI 2.0 beschleunigt werden.
Ein Zitat Henry Fords steht sinnbildlich für den Fehler, nur „schnellere Pferde“ zu denken. Genau dort steht das Gesundheitswesen heute: KI und Digitalisierung beschleunigen Abläufe, doch ohne strategische Datennutzung bleibt die Kliniksteuerung im alten Modell stecken.
Robotik eröffnet der Wirbelsäulenchirurgie neue Potenziale für Sicherheit und Präzision. Voraussetzung dafür ist, dass alle Teile des chirurgischen Arbeitsablaufs nahtlos ineinandergreifen – von der Planung über die Bildgebung bis hin zur Navigation.
KI-Plattformen revolutionieren die Verarbeitung von Daten und die Gestaltung klinischer Workflows. Sie drängen das KIS ins Abseits und stellen die Machtfrage: Wer kontrolliert Schnittstellen, Kundenbeziehungen und die IT der Krankenhäuser?
Nach dem Cyberangriff auf Unimed prüfen Kliniken ihre IT-Sicherheit und ziehen Lehren. Transparenz, strikte Vorgaben und die NIS-2-Richtlinie stehen im Fokus. kma hat bei betroffenen Kliniken und dem Cybersecurity-Experten Meik Eusterholz nachgefragt.
Ein ungepatchtes System, eine Phishing-Mail, ein schwaches Passwort – mehr brauchen Cyberkriminelle oft nicht, um Kliniknetzwerke zu infiltrieren. Der Fall Unimed ist nur das jüngste Beispiel. Experten erklären Einfallstore, Ablauf und was gestohlene Patientendaten wert sind.
Auch Mediziner erhoffen sich einiges von KI. Damit sie gut funktioniert, braucht sie sehr viele Daten. Die liegen zwar vor, könnten aber besser genutzt werden, sagt nun Prof. Karlhans Endlich von der Unimedizin Greifswald.
Cyberangriff auf externen Abrechnungsdienstleister: Patientendaten von deutschen Kliniken gestohlen, unter anderem der Uniklinika Köln, Freiburg und Ulm. Darunter waren Stammdaten, Diagnosen und Kontodaten. Rechtliche Schritte werden geprüft.
Für die Premiere der „Smart Health Europe“ hat die Messe Berlin einen neuen Termin bekannt gegeben. Statt wie zunächst geplant parallel zum DMEA-Neustart in München soll sie erst im Herbst stattfinden.
Drei KI-Kooperationen für ein KIS: Meierhofer hat sich mit Averbis, Tiplu und Thieme neue Partner ins Boot geholt. Die Stoßrichtung ist klar – M-KIS wird zur Integrationsplattform für klinische KI-Anwendungen.