Nach einem mutmaßlichen Hackerangriff hat die Kreisklinik Roth ihre Internetverbindung gekappt und die Notaufnahme abgemeldet. Der Vorfall ereignete sich bereits am 7. Januar, das LKA ermittelt.
Mit dem Center for Digital Health treibt das Universitätsklinikum Tübingen datengetriebene Forschung und digitale Innovationen voran. Das CDH fördert Projekte bei der Analyse großer Datenmengen und berät bei methodischen und regulatorischen Fragen.
An der TH Mannheim bringen KI-Forscher und Robotikexperten einem humanoiden Roboter bei, im Krankenhaus zu unterstützen. Damit dieser von den Menschen akzeptiert wird, muss der Roboter deren Verhalten erkennen können.
Das Unternehmen Snke und die Uniklinik Würzburg entwickeln den mobilen klinischen Arbeitsplatz weiter und kooperieren zukünftig. Eine App ermöglicht Zugriff auf KIS-Daten, digitale Dokumentation und sichere Kommunikation.
Krankenhäuser investieren täglich in die Gesundheit ihrer Patienten, doch wie steht es um die Gesundheit ihrer IT? Neue Technologien können Systeme schützen, Prozesse sichern und Stabilität schaffen – bevor Probleme überhaupt entstehen.
Rund zwei Jahre wurde mit mehreren Anbietern um ein neues KIS verhandelt. Nun erteilt die Berliner Charité dem US-Hersteller Epic den Zuschlag. Man habe sich für den internationalen Marktführer entschieden, heißt es. Die Finanzierung ist noch offen.
Rund-um-die-Uhr-Bildgebung gelingt oft nur digital. Für Befunde aus der Ferne ist allerdings eine Genehmigung zur Teleradiologie nötig. Wie Kliniken das Antragsverfahren erfolgreich meistern können.
Die Notaufnahme des UKS ist jetzt digital mit allen Rettungsdiensten der Region vernetzt. Noch aus dem Krankenwagen schicken Notärzte wichtige Informationen des Unfallpatienten an die Klinik – das optimiert Übergabeprozesse und kann unter Umständen zur besseren Genesung beitragen.
Anke Diehl beobachtet viel Widersprüchliches bei der KI-Nutzung im deutschen Gesundheitswesen. Zwar begeistern die Möglichkeiten, doch bremsen Dateninseln und ein Regulierungsdickicht Anwender aus. Lösungen müssten deren Wünsche viel stärker beachten.
Amerikanische Hyperscaler gelten als technisch zuverlässig. Doch bei Gesundheitsdaten ist Vertrauen essenziell. Europäische Cloud-Lösungen, ob eigenständig oder kombiniert mit globalen Plattformen, könnten einen Ausweg aus dem Datenschutz-Dilemma bieten.
Mit den Erstattungswegen für digitale Gesundheitsanwendungen hat Deutschland Neuland betreten. Von Anfang an gab es Kritik an der vorläufigen Zulassung und an der Preisgestaltung. Jetzt liegen Studien zur Marktentwicklung und zur Qualität vor.
Künstliche Intelligenz erobert im Krankenhaus immer mehr Einsatzfelder. Laut Bitkom nutzen mittlerweile ganze 18 Prozent der Ärzteschaft KI bereits im klinischen Alltag, vor drei Jahren waren das erst 9 Prozent. Marcus Bataryk zeigt auf, in welchen Fachbereichen sie zum Einsatz kommt, wie Philips den Anwendern damit neue Handlungsspielräume…
TCC führt konzernweit für die Alexianer eine KI-gestützte Plattform ein. Diese vernetzt Krankenhäuser und die außerklinische Intensivpflege digital. Prädiktionsmodelle sollen dabei Risiken frühzeitig erkennen und Entscheidungsprozesse beschleunigen.
Laut Studien reduzieren telemedizinische Vorgespräche mit Patienten Ausfallraten und verhindern Doppeluntersuchungen vor Klinikaufenthalten. Für unsere Kolumnistin Daniela Aufermann sollte daher zukünftig bei der Versorgung der Grundsatz gelten: digital vor ambulant vor stationär.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken versetzt ihre Digitalchefin in den einstweiligen Ruhestand. Offenbar sind Parteiinteressen wichtiger als Dr. Susanne Ozegowskis Kompetenz im Amt. Ein Kommentar von Guntram Doelfs.