Rund zwei Jahre wurde mit mehreren Anbietern um ein neues KIS verhandelt. Nun erteilt die Berliner Charité dem US-Hersteller Epic den Zuschlag. Man habe sich für den internationalen Marktführer entschieden, heißt es. Die Finanzierung ist noch offen.
Rund-um-die-Uhr-Bildgebung gelingt oft nur digital. Für Befunde aus der Ferne ist allerdings eine Genehmigung zur Teleradiologie nötig. Wie Kliniken das Antragsverfahren erfolgreich meistern können.
Die Notaufnahme des UKS ist jetzt digital mit allen Rettungsdiensten der Region vernetzt. Noch aus dem Krankenwagen schicken Notärzte wichtige Informationen des Unfallpatienten an die Klinik – das optimiert Übergabeprozesse und kann unter Umständen zur besseren Genesung beitragen.
Anke Diehl beobachtet viel Widersprüchliches bei der KI-Nutzung im deutschen Gesundheitswesen. Zwar begeistern die Möglichkeiten, doch bremsen Dateninseln und ein Regulierungsdickicht Anwender aus. Lösungen müssten deren Wünsche viel stärker beachten.
Amerikanische Hyperscaler gelten als technisch zuverlässig. Doch bei Gesundheitsdaten ist Vertrauen essenziell. Europäische Cloud-Lösungen, ob eigenständig oder kombiniert mit globalen Plattformen, könnten einen Ausweg aus dem Datenschutz-Dilemma bieten.
Mit den Erstattungswegen für digitale Gesundheitsanwendungen hat Deutschland Neuland betreten. Von Anfang an gab es Kritik an der vorläufigen Zulassung und an der Preisgestaltung. Jetzt liegen Studien zur Marktentwicklung und zur Qualität vor.
TCC führt konzernweit für die Alexianer eine KI-gestützte Plattform ein. Diese vernetzt Krankenhäuser und die außerklinische Intensivpflege digital. Prädiktionsmodelle sollen dabei Risiken frühzeitig erkennen und Entscheidungsprozesse beschleunigen.
Laut Studien reduzieren telemedizinische Vorgespräche mit Patienten Ausfallraten und verhindern Doppeluntersuchungen vor Klinikaufenthalten. Für unsere Kolumnistin Daniela Aufermann sollte daher zukünftig bei der Versorgung der Grundsatz gelten: digital vor ambulant vor stationär.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken versetzt ihre Digitalchefin in den einstweiligen Ruhestand. Offenbar sind Parteiinteressen wichtiger als Dr. Susanne Ozegowskis Kompetenz im Amt. Ein Kommentar von Guntram Doelfs.
Echtzeit-Prognosen auf Intensivstationen und automatisierte Dokumentation sind nur zwei der Projekte die das neu gegründete KI-Institut an der Charité angehen will. Eine digitale Modellklinik soll als Testumgebung dienen.
Die SAP-Lösung ist in Nürnberg Vergangenheit, jetzt arbeitet das städtische Klinikum mit dem KIS Orbis. Gerade mal ein Jahr dauerte die vollständige Ablösung – und die nächsten konkreten Digitalisierungsschritte sind schon geplant.
In der Notaufnahme des Agaplesion Elisabethenstift in Darmstadt werden Dr. Sabine Geck und ihr Team neuerdings von KI unterstützt – etwa beim Erkennen von Frakturen. Das Feedback sei „durchweg positiv“ – und vor allem eine Gruppe profitiere.
Dedalus wird nicht gegen den Ausschluss aus dem Ausschreibungsverfahren für das neue KIS der Charité klagen. „Nach sorgfältiger Abwägung“ ziehe sich das Unternehmen zurück und verzichte auf einen rechtlichen Einspruch.
Agaplesion bringt KI-Innovation ins Gesundheitswesen: Beim ersten „AGAthon“ entwickeln Expertinnen und Experten in 21 Stunden smarte Lösungen für reale Klinikprozesse – mit echten Daten und Preisgeld.
Microsoft hat die Pilotphase seiner KI-Lösung Dragon Copilot in fünf deutschen Kliniken erfolgreich abgeschlossen. Der KI-Asssistent soll Ärzten dabei helfen, den Dokumentationsaufwand für Patientengespräche erheblich zu verringern.