Asklepios hat auch die verbliebenen Anteile an seiner ehemaligen Tochter Care-Bridge an Dedalus abgegeben. Damit gehört die Entlassmanagement-Plattform komplett der Bonner Gruppe. Asklepios bleibt strategischer Entwicklungspartner.
Wie gelingt Digitalisierung im laufenden Klinikbetrieb? Der Praxisbericht aus dem Sana-Konzern zeigt, wie digitale Dokumentation und Medikationsmanagement in 24 Kliniken eingeführt wurden – trotz historisch gewachsener, heterogener KIS-Landschaft.
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Der ePA-Kosmos wird noch komplexer: Auch die Telekom will mit einer souveränen Lösung als Anbieter auftreten. Sie verspricht intuitiv bedienbare Anwendungen und vollständigen Betrieb in Deutschland. Derzeit laufe das Zulassungsverfahren der Gematik.
Der Entwurf für ein Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen setzt bei der Struktur des Systems an – und greift tief in Abläufe der Kliniken ein. Welche Folgen hat das GeDIG für die einzelnen Häuser? Eine Einordnung.
Die Unternehmen Tieto Caretech, X-Tention und Better wollen gemeinsam neue klinische Datenplattformen entwickeln. Das Ziel: offene, vernetzte und konsequent am Patienten ausgerichtete Healthcare-IT.
KI als Ergänzung zum KIS: Das Ev. Klinikum Bethel integriert mit Kumi Health eine herstellerneutrale Performance‑Plattform in seine IT‑Architektur. Ohne Systemwechsel sollen Prozesse, Erlöse und Patientenflüsse intelligent gesteuert werden.
An der Berliner Charité läuft der Rollout des TI-Messengers von Famedly auf Hochtouren. Nach der Entscheidung für den Newcomer im vergangenen Dezember wird der Messenger nun nicht mehr nur in einzelnen Bereichen, sondern klinikweit genutzt.
Die ePA scheint langsam an Fahrt zu gewinnen: Knapp ein Jahr nach dem bundesweiten Start sind mehr als 100 Millionen Dokumente gespeichert. Fast alle gesetzlich Versicherten haben inzwischen eine ePA – doch viele nutzen sie noch nicht aktiv.
Cyberkriminelle attackieren kontinuierlich die IT von Krankenhäusern, um Schaden zu verursachen oder um Häuser zu erpressen. Eine Studie hat untersucht, wie sich die E-Mail als Einfallstor für Angriffe besser verschließen lässt.
Seit März 2025 ist der European Health Data Space in Kraft. Er legt mit gestaffelten Fristen fest, welche Gesundheitsdaten in welchen Formaten auszutauschen sind und wer dafür verantwortlich ist. Viele Kliniken glauben, es bleibe noch Zeit – genau das ist das Problem.
Das Universitätsklinikum Leipzig hat erstmals ein eigenes KI-System entwickelt, das die Mediziner bei konkreten Therapieentscheidungen unterstützt. Die Plattform will UKL-Vorstand Dr. Robert Jacob auch anderen Unikliniken zugänglich machen.
Künstliche Intelligenz benötigt enorme Rechenleistung – und immer mehr Energie. Das betrifft auch das Gesundheitswesen, denn der KI‑Einsatz in Kliniken hängt von leistungsfähigen Rechenzentren ab. Bisher wird dieser Zusammenhang kaum thematisiert.
Sicher entscheiden unter Zeitdruck: Mit „Thieme AI“ direkt im KIS von Dedalus erhalten Ärztinnen und Ärzte leitlinienbasierte Antworten aus geprüften Thieme-Inhalten – nahtlos im Versorgungsprozess, ohne Systemwechsel.
Wiener Bioinformatiker haben ein großes Sprachmodell entwickelt, mit dem Forscher in natürlicher Sprache chatten können. Sie verwenden das KI-System für die Auswertung riesiger Datenmengen aus der Einzelzellforschung.
Sie sollen Versorgungsdaten für die klinische Forschung nutzbar machen: Datenintegrationszentren, eingebettet in die Medizininformatik-Initiative sind föderative Strukturen mit zentralen und dezentralen Komponenten.