Deutschlands Krankenhäuser investieren im internationalen Vergleich besonders wenig in IT. Eine neue Studie zeigt: Die digitale Infrastruktur bleibt hinter Ländern wie Dänemark und den Niederlanden deutlich zurück.
Schwerwiegende Komplikationen und enorme Kosten sind die Folgen, wenn OP-Material im Patienten bleibt. Die Westsächsische Hochschule Zwickau entwickelt eine neue Zählkontrolle, um das zu vermeiden. Die Macher sehen enormes Einsparpotenzial.
Viele Versicherte kämpfen mit dem komplizierten Zugang der elektronischen Patientenakte (ePA). Die TK fordert ein einfacheres Verfahren wie Videoident, um die Nutzung zu erleichtern. Bisher nutzen wenige Patienten die ePA aktiv.
CGM hat den Zuschlag für die Ausstattung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr mit digitalen Informationssystemen erhalten. Der Auftrag umfasst eine modulare Softwarelösung für den ambulanten Bereich und hat ein Volumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
Mit umgebauten Toilettenkabinen will die RWTH Aachen die Katastrophenmedizin verbessern. Für Laien bedienbare Hightech macht die Klos zu telemedizinischen Stationen. Ein Test beim Musikfestival Parookaville lässt aufhorchen.
Ein KI-gesteuerter Roboter hat erstmals autonom eine Gallenblasen-OP bei einem toten Schwein durchgeführt – mit 100 Prozent Genauigkeit. Forschende der Johns Hopkins University sprechen von einem Meilenstein für die Chirurgie der Zukunft.
Im Saarland tauschen zukünftig mehrere Kliniken ihre Patientendaten über die Cloud aus. Bis Ende 2025 soll ein gemeinsamer Zugang zum Patientenportal entstehen – trotz technischer Vielfalt. Die Pilotphase läuft, Ende Juli gehen die ersten Häuser live.
Charité-Chef Prof. Heyo K. Kroemer setzt auf die Mobilfunkstandards 5G und 6G, um Diagnostik, Therapie und Versorgung zu verbessern. Was er von der gerade vereinbarten Kooperation mit dem Fraunhofer HHI erwartet.
Vor mehr als zehn Tagen gab es bei Ameos einen Hackerangriff auf Krankenhäuser und andere Einrichtungen in Deutschland. Nun informiert der Konzern über den aktuellen Stand. Noch ist nicht alles wiederhergestellt.
Millionen gesetzlich Versicherte haben inzwischen eine ePA – doch nur wenige nutzen sie aktiv. Dabei könnten sie selbst steuern, wer welche sensiblen Gesundheitsdaten sieht. Doch die Einrichtung der App ist mühsam, der Nutzen bislang überschaubar.
Auf das Konto einer internationalen Hackergruppe gehen mindestens 170 Cyberangriffe in Deutschland. Unter den Opfern sind auch Krankenhäuser. Der Schaden geht in die Millionen.
Rund eine halbe Million Menschen behandelt der Klinikkonzern Ameos jedes Jahr. Bereits seit Tagen sind sämtliche Krankenhäuser und Einrichtungen in Deutschland von IT-Problemen betroffen. Grund ist ein Hackerangriff.
Vor fünf Jahren war Deutschland Vorreiter bei der Erstattung für DiGAs in der gesetzlichen Krankenversicherung. Wie sich dieses Vergütungsmodell auf den Gesamtmarkt für Gesundheits-Apps auswirkt, hat das ZEW Mannheim nun erstmals untersucht.
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist in vielen Einrichtungen angekommen und muss ab Oktober 2025 von allen Leistungserbringern verpflichtend befüllt werden. Was bislang jedoch weitgehend fehlt, ist die aktive Einbindung der Patienten selbst.
Die BG Kliniken haben nun ein eigenständiges IT- und Digitalisierungsunternehmen. Unter der dreiköpfigen Leitung rund um Dr. Fabian Hempel werden IT, Medizintechnik und Digitalisierung konzernweit gebündelt.