Beim Umbau zum Zentralklinikum bekommt das Klinikum Braunschweig Rückenwind vom Land: die größte Millionenförderung, die 2026 ein niedersächsisches Haus erhält. Die großen Bauschritte soll anschließend der Transformationsfonds finanzieren.
Nach einem Feuer in der Psychiatrie verlegt das Harzklinikum 25 Betroffene mit Rauchgasbelastung nach Wernigerode und Quedlinburg. Vor Ort übernahm die operative Einsatzleitung unter Führung von Chefarzt, Pflegedirektion und Betriebstechnik.
Das Verfahren gegen den früheren Chefarzt des Medizin Campus Bodensee hat die Staatsanwaltschaft eingestellt. Fünf unabhängige Gutachter entlasteten ihn. Auch gegen fünf weitere Beschuldigte wurde keine Anklage erhoben.
Höher angesiedelte Verantwortungsträger trugen laut Gericht kausal zu den Todesfällen durch Legionellen im Jahr 2020 bei – belangt wird keiner von ihnen. Die Taten sind verjährt, weitere Verfahren ausgeschlossen.
Zentralversorger in Schieflage: Die Vinzenz von Paul Kliniken mit dem Marienhospital Stuttgart und rund 3000 Beschäftigten haben Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Die BWKG spricht von einem „letzten Warnsignal“ an die Regierung.
Die Verfahren gegen den früheren Ärztlichen Direktor und den ehemaligen Geschäftsführer des Klinikums Stuttgart wurden gegen Geldauflagen eingestellt. Gegen den dritten Angeklagten geht es weiter.
In Görlitz haben das St. Carolus Krankenhaus und das Städtische Klinikum Görlitz eine enge Kooperation vereinbart. Das St. Carolus wird zur SÜV umgebaut und schließt im Oktober die Notaufnahme. Der Wandel betrifft wohl rund 120 Beschäftigte.
Knapp 300 Millionen Euro, sechs Jahre Bauzeit: Das UKE hat sein neues Herz- und Gefäßzentrum eröffnet. Es bündelt sieben Fachdisziplinen, erhöht die Kapazitäten deutlich und ist der dritte Baustein des UKE-Zukunftsplans 2050.
Alle Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe bekommen Zukunftsteams, in denen sich Beschäftigte freiwillig für Nachhaltigkeit und ökologischen Wandel engagieren. Für Geschäftsführer Sebastian Spottke ist das „ein Weg, Verantwortung zu übernehmen“.
Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen stehen vor Einschränkungen. Während Verdi den Druck erhöht, hält der Arbeitgeberverband sein konkretes Angebot bis nach dem Ausstand zurück.
Fusionen zwischen kirchlichen und kommunalen Kliniken sind rar. Selten verbinden sich dabei zwei Partner auf Augenhöhe, noch seltener entsteh solch ein Schwergewicht wie in Darmstadt: Die Stadt und Agaplesion haben so manche Forderung der Reformagenda vorweggenommen.
In Hamburg wird die Versorgung Schwerverletzter neu gebündelt: Die Akutversorgung des BG Klinikums zieht in einen Neubau auf das UKE-Gelände, die stationäre Reha verbleibt in Bergedorf und wird ebenfalls neu gebaut. Kosten: rund 1,2 Milliarden Euro.
Aus dem BG Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum und dem BG Klinikum Duisburg soll ein Unternehmen werden. Die Verzahnung sichere die Standorte und eröffne „ganz neue Entwicklungsperspektiven“, sagt Konzernchef Reinhard Nieper.
Fünf Partner, eine neue Struktur: Die Universitätsmedizin Oldenburg verzahnt Kliniken und Universität künftig auch auf der Leitungsebene. Die Basis für das Uniklinkum im Verbund ist damit geschaffen.
Prof. Jürgen Graf von der Uniklinik Frankfurt und Dr. Johannes Backus von der Bundeswehr sprechen über Krisenmedizin und die Rolle der Zusammenarbeit zwischen Universitätskliniken und Bundeswehr.