Die Niels-Stensen-Kliniken und das Klinikum Osnabrück peilen eine gemeinsame Holding an. Beide Träger kooperieren bereits, brauchen aber schneller wirtschaftliche Synergieeffekte. Die bisherigen Konzepte sollen jetzt angepasst werden.
Der Magistrat der Stadt Bremerhaven gewährt dem kriselnden Klinikum Reinkenheide mehr Geld. Der Kassenkredit wird um zehn Millionen Euro aufgestockt. Für die zusätzliche Finanzierung hat der Gesellschafter aber klare Bedingungen formuliert.
Statt wie erwartet bei 97,4 Millionen lag das Minus der Universitätsmedizin Mainz im vergangenen Jahr bei „nur“ 75 Millionen Euro. Der Vorstand betont eine doppelte Verbesserung, doch den Wissenschaftsminister plagen neue Sorgen.
Das Konzept zur künftigen Notfallversorgung von Kindern wird laut Ministerium noch erarbeitet, gemeinsam mit dem Klinikum Ernst von Bergmann. Doch die Uhr läuft: Zum 31. Juli ist in Ludwigsfelde-Teltow Schluss mit der Kindermedizin vor Ort.
Ameos fordert von Landrat Markus Bauer 4,17 Millionen Euro – persönlich, als Privatperson. Der Vorwurf: sittenwidrige Schädigung. Der Salzlandkreis erwägt nun die Rückführung der Kliniken in öffentliche Hand.
Beim Umbau zum Zentralklinikum bekommt das Klinikum Braunschweig Rückenwind vom Land: die größte Millionenförderung, die 2026 ein niedersächsisches Haus erhält. Die großen Bauschritte soll anschließend der Transformationsfonds finanzieren.
Nach einem Feuer in der Psychiatrie verlegt das Harzklinikum 25 Betroffene mit Rauchgasbelastung nach Wernigerode und Quedlinburg. Vor Ort übernahm die operative Einsatzleitung unter Führung von Chefarzt, Pflegedirektion und Betriebstechnik.
Das Verfahren gegen den früheren Chefarzt des Medizin Campus Bodensee hat die Staatsanwaltschaft eingestellt. Fünf unabhängige Gutachter entlasteten ihn. Auch gegen fünf weitere Beschuldigte wurde keine Anklage erhoben.
Höher angesiedelte Verantwortungsträger trugen laut Gericht kausal zu den Todesfällen durch Legionellen im Jahr 2020 bei – belangt wird keiner von ihnen. Die Taten sind verjährt, weitere Verfahren ausgeschlossen.
Zentralversorger in Schieflage: Die Vinzenz von Paul Kliniken mit dem Marienhospital Stuttgart und rund 3000 Beschäftigten haben Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Die BWKG spricht von einem „letzten Warnsignal“ an die Regierung.
Die Verfahren gegen den früheren Ärztlichen Direktor und den ehemaligen Geschäftsführer des Klinikums Stuttgart wurden gegen Geldauflagen eingestellt. Gegen den dritten Angeklagten geht es weiter.
In Görlitz haben das St. Carolus Krankenhaus und das Städtische Klinikum Görlitz eine enge Kooperation vereinbart. Das St. Carolus wird zur SÜV umgebaut und schließt im Oktober die Notaufnahme. Der Wandel betrifft wohl rund 120 Beschäftigte.
Knapp 300 Millionen Euro, sechs Jahre Bauzeit: Das UKE hat sein neues Herz- und Gefäßzentrum eröffnet. Es bündelt sieben Fachdisziplinen, erhöht die Kapazitäten deutlich und ist der dritte Baustein des UKE-Zukunftsplans 2050.
Alle Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe bekommen Zukunftsteams, in denen sich Beschäftigte freiwillig für Nachhaltigkeit und ökologischen Wandel engagieren. Für Geschäftsführer Sebastian Spottke ist das „ein Weg, Verantwortung zu übernehmen“.
Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen stehen vor Einschränkungen. Während Verdi den Druck erhöht, hält der Arbeitgeberverband sein konkretes Angebot bis nach dem Ausstand zurück.