
Abschluss in Ostwestfalen: Wie das Klinikum Lippe mitteilt, wird die Staatsanwaltschaft kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Interim-Geschäftsführer Dr. Niklas Cruse einleiten. Das habe die Behörde in einem Schreiben vom 16. Januar mitgeteilt. Die Staatsanwaltschaft habe bestätigt, dass Cruse sich zu jedem Zeitpunkt rechtlich einwandfrei verhalten habe.
Gegenstand der Prüfung waren, wie berichtet, mögliche Vorgänge im Vorfeld der Ausschreibung einer Einkaufsgemeinschaft, heißt es weiter. Die jetzige Entscheidung bestätige die Einschätzung mehrerer zuvor eingeholter Rechtsgutachten, die ebenfalls weder vergabe- noch strafrechtliche Verstöße festgestellt hatten.
Die vergangenen Monate waren für mich keine einfache Zeit.
Damit könne Cruse nun einen Schlussstrich unter die gegen ihn kolportierten Vorwürfe ziehen, so das Klinikum. „Die vergangenen Monate waren für mich keine einfache Zeit“, sagt er selbst. Umso dankbarer sei er für den Rückhalt, den er in dieser Phase nicht nur von Landrat Meinolf Haase, sondern auch von den Mitarbeitenden, den Führungskräften und den Gremien des Klinikums erfahren habe. Cruse ist seit März 2025 im Auftrag der Hospital Management Group (HMG) Interim-Geschäftsführer in Detmold.
Auch der im September 2025 neu gewählte Landrat Haase, der Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums, begrüße die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, so das Klinikum. Jetzt gehe es darum, den Blick nach vorn zu richten und „mit voller Kraft beständig an der wirtschaftlichen Stabilität und der strategischen Entwicklung der Krankenhausstandorte in Detmold, Lemgo und Bad Salzuflen zu arbeiten“, erklärt Cruse.
Schlechte Schlagzeilen hätten „nachvollziehbarerweise in der Vergangenheit zu einer Verunsicherung geführt“, so der Manager. Doch die Beschäftigten leisteten tagtäglich sehr gute Arbeit: „Das rücken wir jetzt wieder mehr in den Mittelpunkt.“







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