Rania Abbas wartete 18 Jahre auf ihre Endometriose-Diagnose. Heute kämpft die Gesundheitsökonomin dafür, dass Digitalisierung den Gender Health Gap schließt, statt ihn zu vergrößern.
Die Kliniken Südostbayern haben mit über 4500 Mitarbeitenden die Dienstplanung komplett digitalisiert. Das Ergebnis nach zwei Jahren: weniger Planungsfehler, automatische Regelprüfung, zufriedenere Teams und Führungskräfte, die mehr Zeit für Führung haben.
In einer Krise wie der Covid-19-Pandemie hat erstaunlich vieles funktioniert – weil Menschen über ihre Zuständigkeiten hinaus handelten. Heute dominieren wieder Bürokratie und Bereichsgrenzen. Ein Plädoyer für mehr Freiräume von Barbara Schulte.
Für Krankenhäuser wird Patientenbindung zum Wettbewerbsfaktor. Eine Studie der Hochschule Niederrhein zeigt, wie Markenimage und Vertrauen zusammenhängen und wo Kliniken ansetzen können, um als kompetenter Dienstleister wahrgenommen zu werden.
Die deutschlandweite Umfrage des Marburger Bundes zeigt, wie verbreitet Machtmissbrauch in der Medizin ist. Dr. Susanne Johna, Vorsitzende der Gewerkschaft sowie Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, ordnet im Gespräch mit kma die Ergebnisse ein und zeigt Lösungen auf.
Das Universitätsklinikum Halle hat ein Resilienzkonzept erarbeitet, das zeigt, warum systematische Artikelbestimmung vor der Bevorratung kommen muss. Zudem beleuchtet es die Bedeutung einer zentralen Daten- und Steuerungsplattform für Kliniken.
Mobbing, Ausgrenzung, sexuelle Belästigung: Machtmissbrauch in der Medizin ist in deutschen Kliniken Alltag. Doch die meisten Betroffenen schweigen. Eine Kinderneurochirurgin kämpft jetzt mit einer Petition für gesetzliche Konsequenzen.
Studentinnen berichten von sexueller Belästigung während des Ärztetags und machen auf strukturelle Probleme aufmerksam. Der Fall wirft Fragen nach Schutz, Aufarbeitung und Konsequenzen in der Branche auf.
Starre Strukturen, wenig Vernetzung und ungenutztes Potenzial: Dr. Tobias Krick beschreibt in unserer Jubiläumskolumne seinen Weg ins Gesundheitswesen, warum Sichtbarkeit für ihn ein entscheidender Hebel wurde und weshalb echte Veränderung nur durch Mut entsteht.
Krankenhäuser stärken ihre IT‑Sicherheit, kommen bei der Umsetzung der EU‑Richtlinie NIS-2 nur langsam voran. Eine Umfrage zeigt: Es mangelt weniger an Maßnahmen als an strategischer Verankerung und regelmäßig getesteten Notfallkonzepten.
Die Lausitz Klinik Forst und das Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke Guben wollen ihre regionale Gesundheitsversorgung strategisch weiterentwickeln. Auf einer Konferenz kamen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen zusammen.
Die Nachhaltigkeitsberichterstattung kämpft seit jeher mit knappen Ressourcen und zahlreichen Vorgaben. Aktuelle Umfragen der DKTIG zeigen, was heute realistisch leistbar ist und welche Rolle Banken und Kreditinstitute dabei spielen.
Im Rahmen des Hamburger Investitionsprogramms für Krankenhäuser unterstützt die Stadt den Neubau des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses mit bis zu 53 Millionen Euro. Ziel sind eine höhere Versorgungsqualität und bessere Arbeitsbedingungen.
Respekt ist kein Soft Skill, sondern zentraler Faktor für ein starkes Gesundheitswesen, findet Beraterin Tanja Heiß. Warum Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Wertschätzung und ein neues Führungsverständnis darüber entscheiden, wie die Klinik der Zukunft aussieht.
Wie können sich Kliniken gegen Cyberangriffe, Stromausfälle oder Massenanfälle von Verletzten rüsten? kma sprach mit Werner Frenz, warum moderner Kritis-Schutz oft am Investitionsstau scheitert und was wir von Skandinavien lernen können.